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Samstag, 30. November 2013

Blog-Adventskalender - 24 mal "Aaaah...!" und "Oooooh...!"

Fröhliche Weihnacht überall - endlich fängt die Vorweihnachtszeit so richtig an. Lebkuchen können wir zwar schon seit Mitte September nicht mehr sehen aber trotzdem freuen wir uns, das nun die schönste und besinnlichste Zeit im Jahr endlich losgeht. Und um euch diese Zeit noch schöner zu gestalten, hatten wir die Idee zu unserem Blog-Adventskalender!



Diesen Monat werdet IHR mal beschenkt. Jeden Tag erwarten euch bis zum 24. neue Rezepte für Plätzchen und Kuchen aber auch weihnachtliche Deko und Basteleien sollen nicht fehlen. Alles rund um das Thema Weihnachten könnt ihr ab dem 01.12. täglich hier finden. Es wird zwar keine Challenge geben im Dezember, dafür könnt ihr dann im Januar mit vielen neuen Inspirationen gleich ins neue Challenge-Jahr starten und wieder loskochen ;)

Wir fiebern mit euch zusammen dem schönesten Fest des Jahres entgegen und wollen all die Vorfreude mit euch teilen! Wir hoffen ihr seid dabei!

Eure Lisa & Ricki <3

Freitag, 29. November 2013

Tomaten-Kokos-Suppe

Challenge-Time! Schon vor kurzem habe ich euch ein Suppenrezept, passend zu unserer diesmonatigen Challenge Suppen & Eintöpfe, vorgestellt: die Blaukrautsuppe. Auch heute gibt es etwas nicht ganz alltägliches - eine asiatische Tomatensuppe. Anfangs war ich skeptisch, ob die Aromen zusammenpassen würden, war dann aber von dem Geschmack, vor allem unterstützt durch die Kaffirlimettenblätter, überzeugt. Auch das es so schnell ging, fand ich toll, zumal ich das Gericht direkt nach Feierabend gekocht hatte. Da hat man einfach Kohldampf und will nicht mehr lange mit dem Essen warten. Dafür ist es wirklich das perfekte Gericht. Und sogar vegetarisch ;)



Zutaten für 2 Personen:

1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Erdnussöl
400 g stückige Tomaten (Dose)
4 Kaffirlimettenblätter
200 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl
100 g Räuchertofu
Salz

Und so wird's gemacht:
  1. Knoblauch abziehen, fein würfeln. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Grünen Teil der Frühlingszwiebelringe Beiseite stellen.
  2. Erdnussöl in einem Topf erhitzen. Knoblauch und Frühlingszwiebel bei mittlerer Hitze 3 min glasig dünsten. Mit den Dosentomaten ablöschen und aufkochen.
  3. Getrocknete oder frische (gewaschene) Kaffirlimettenblätter (ersatzweise Abrieb einer halben Bio-Limette) und die Kokosmilch in den Topf geben. Mit etwas Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zucker würzen, erneut aufkochen und 10 min im offenem Topf leise köcheln lassen.
  4. Inzwischen das Räuchertofu in 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne mit heißem Olivenöl von allen Seiten knusprig braten. Mit Salz würzen.
  5. Limettenblätter aus der Suppe nehmen und den Topfinhalt pürieren. Final mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Mit den grünen Frühlingszwiebelringen und den Tofuwürfeln garnieren, heiß genießen.
Ein super-schnelles Gericht, das einen Hauch von Asien in die Küche zaubert.

Viel Spaß beim köcheln und brodeln!
Eure Lisa

Donnerstag, 28. November 2013

Griasknedl alla Omi

Aufgepasst und Ohren gespitzt!! Heute kommt mein absolutes lieblings-"Soulfood"-Gericht:
 
Griasknedl-Suppe <3

Eigentlich bin ich ja 100 % - Sommerkind. Ich liebe die Sonne. Ich liebe laue Nächte in denen man stundenlang selbstgemachten Eistee schlürft, sinnfreie Gespräche führt und auf der Hollywoodschaukel auf der Terasse Shisha raucht. Genauso liebe ich Ausflüge an die verschiedensten Seen im Umland, sowie spritzige Fahrten auf Deutschlands Rodelstrecken. Dies gehört für mich genauso zum Sommer, wie sich bei Gefühlen 40°C in einen knall bunten Bikini zu schmeißen und die Sonne zu genießen. An anderen Tagen ist es genauso toll, mit der Freundin im geliebten Eiscafe zu sitzen und dort die fruchtigsten Eissorten zu testen und den Männern den verschiedensten Leuten hinter her zu schauen. Ihr wisst genau was ich meine ;)

Bevor ich euch nun weiter in den Winter-Blues schiebe, kommen wir aber zu den wichtigen Dingen, die das kalte und nasse Wetter nur halb so schlimm erscheinen lassen. Da wäre zum Beispiel meine oben genannte Lieblingssuppe. Daher freue ich mich insgeheim doch jedes mal wieder, wenn die Tage kälter werden. Denn nur dann macht mir meine liebe Omi meine lieblings Suppe. Und nein - sie hat nichts mit Griasnockerl zu tun. Denn diese Suppe schmeckt einfach viel, viel besser. Und die Knödel sind so schön hart. So mögen wir die Suppe am liebsten. Zugegeben, dass Fleisch in der Suppe brauche ich wirklich nicht und ist daher nur als Farbtuper in meiner Suppenschüssel gelandet. Und danach gleich wieder aus dieser verschwunden ;) Aber für den Geschmack der Suppe ist es doch ganz wichtig. Irgendjemand findet sich doch immer, der das Fleisch isst ;)

Da ich euch nun auch endlich von dieser Suppe berichten wollte, habe ich meine Omi gebeten, sie diesesmal mit mir zusammen zuzubereiten. Aber lest selbst. Und bitte versprecht mir diese Suppe nachzumachen. Ihr werdet sie LIEBEN!


Zutaten für 4 Personen:
Griasknedl:
ein paar Stängel Petersilie
3 Semmeln
1 Pfund Gries
4 Eier
1 Pck. Sahne (200 ml)

Fleischsuppe:
1 Pck. Suppengrün
4 extra Karotten
1 Pfund Suppenfleisch mit Knochen

Und so geht's:
  1. Griasknedl: Petersilie sehr klein schneiden. Semmeln grob in Stücke reißen und nach und nach mit den übrigen Zutaten verkneten. Den Knödelteig nun 2-3 Stunden durch ziehen lassen. Zu Knödeln formen und in einem Topf mit Salzwasser 20-25 kochen lassen.
  2. Fleischsuppe: Das Suppengrün in kleine Stücke schneiden. Karotten lediglich schälen. Nun das klein geschnittene Suppengrün zusammen mit den Karotten und dem Suppenfleisch in einem weiteren Topf ca. 2 Stunden köcheln lassen.
  3. Nun die Knödel mit der Suppe genießen :)

Lasst es euch schmecken <3
Omi und Ricki

Dienstag, 26. November 2013

Schoko-Butterplätzchen und Latte Macchiato

Hmmm lecker. Wächst auch in euch schon die Vorfreude auf Weihnachten? Wollt ihr am liebsten jetzt schon anfangen und Plätzchen zu machen? Aber dann fangt ihr doch noch nicht damit an, weil es noch "zu früh" dafür ist? Dann habe ich genau das richtige für euch: Diese Schokobutterplätzchen sind hervorragend für die jetzige Zeit geeignet, denn es sind zwar Plätzchen, aber ohne den richtig kräftigen "Weihnachtsgeschmack". Außerdem konnte ich an diesen Plätzchen endlich meine tollen Plätzchenstempel testen. Ihr braucht auch welche, dass sag ich euch ;)

Diese Plätzchen haben uns total gut mit selbstgemachten Amaretto-Latte-Macchiato und Gewürzkuchen geschmeckt, während wir fleißig Äpfel geschält und geputz haben ;)



Zutaten für 2 Blech Kekse:
200 g Butter
300 g Mehl
5 EL Kakao
2 Eigelb
150 g Zucker
2 Prisen Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 Msp. Kardamon
 
Und so geht's:
  1. Alle Zutaten (diese sollten noch richtig schön kalt sein) erst in der Küchenmaschine kurz verrühren und anschließend zügig zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens eine Stunde im Kühlschrank deponieren.
  3. Anschließend den Teig vierteln und jede Portion einzeln und nacheinander ca. 6 mm dick ausrollen. Nun mit dem Teigstempel (falls vorhanden) das gewünschte Motiv einstempeln. Aber bitte vorsichtig ;) Anschließend mit einem geeigneten Plätzchenausstecher ausstechen und jedes Teilchen vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Bachblech setzen.
  4. Die Plätzchen für ca. 8 Minuten bei 160°C backen und auskühlen lassen.

Lasst es euch schmecken <3
Ricki

Sonntag, 24. November 2013

NuBa-Cake

Nutella und Banane? Nicht wirklich neu, aber immer noch legendär lecker! Ich hatte euch doch schon mal von meiner Mini-Springform berichtet. Leider war bei der Form nur eine Rezeptidee dabei, ich wollte aber unbedingt noch andere Sachen damit ausprobieren. Im Internet nach Rezepten für kleine Formen suchen - zu anstrengend! Also einfach kurzerhand selbst ein neues Rezept kreiert. Und tadaaa, da ist es auch schon.
Es sollte etwas ganz anderes als der Apfelkuchen sein, den ich euch ja schon verraten habe. Dennoch wollte ich nicht zu sehr vom Standardrezept abweichen, denn ich arbeite mich erst ganz langsam zu völlig neuen Kreationen und Mischungsverhältnissen vor. Ich habe also unterschiedliche trockene Zutaten variiert und die Mischung verändert. Aber das hat mir noch nicht gereicht. Ich bin ein Fan von saftigen Kuchen und daher habe ich mir für meinen NuBa-Kuchen etwas ganz besonderes ausgedacht: in Milch geschmolzenes Nutella als Garant für Softness und Saftigkeit. Dazu dann noch die kleinen, sticky Bananenstückchen. Das klang nach einer guten Idee. Gesagt, getan. Ihr solltet die Kombi auch mal ausprobieren, es lohnt sich wirklich!



Zutaten für eine Springform (d = 17 cm):

40 g weiche Butter
35 g Zucker
1 TL flüssiger Vanilleextrakt
2 Eier
100 g Mehl
40 g gemahlene Haselnüsse
10 g Kakao
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Nussnougatcreme, vorzugsweise Nutella ;)
100 ml Milch
2 Bananen

Springform (d = 17 cm)
etwas Butter und gemahlene Haselnüsse für die Form



Und so wird's gemacht:

  1. Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Springform mit etwas Butter ausfetten und den Haselnüssen ausstäuben. Gründlich vorgehen, damit sich der Kuchen am Ende gut aus der Form lösen lässt.
  2. Milch in einem Topf vorsichtig erhitzen, Nutella unterrühren und schmelzen. Beiseite stellen und auskühlen lassen.
  3. Butter und Zucker zusammen mit dem Vanilleextrakt in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben, kräftig schlagen.
  4.  Mehl, Haselnüsse, Kakao, Backpulver und Salz separat mischen. Abwechselnd mit der Nutellamilch zum Eigemisch geben und unterrühren.
  5. Bananen schälen. 1 1/2 Bananen der Länge nach halbieren und dann in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Die verbliebene halbe Banane in 1 cm breite Scheiben schneiden, sie kommen am Schluss oben auf den Kuchen.
  6. Bananenstücke unter den fertigen Teig heben. Teig in die gefettete Form geben und gleichmäßig verstreichen. Die ganzen Bananenscheiben auf der Oberfläche verteilen, nur leicht andrücken.
  7. Kuchen bei 200 °C auf mittlerer Schiene 30 min backen. Fertig!

Lasst ihn euch schmecken!

Eure Lisa

Freitag, 22. November 2013

White-Cassis-Muffins

Alles herhören! Es gibt ein tolles Rezept, das zwar sommerlich anmutet, aber Dank TK-Obst auch die herbstlichen Monate versüßen kann :) Als sich letzte Woche spontan Besuch aus Ulm angekündigt hat, dachte ich: "Mist, Besuch aber kein Kuchen im Haus!". Irgendwie geht das gar nicht, darum hab ich mich in der früh um halb 9 an die Rührschüssel gestellt und brav gequirlt. Das Resultat: äußerst leckere Muffins....hmmmm....



Zutaten für 9 Stück:

80 g Zucker
1 1/2 Pck. Vanillezucker
120 g Margarine
2 Eier
50 g weiße Schokolade
120 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
2 EL frisch gepresster Orangensaft
80 g schwarze Johannisbeeren


Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit 9 Förmchen bestücken.

2. Zucker und Vanillezucker mit der Margarine schaumig rühren. Eier nach und nach zugeben und verquirlen, bis eine luftige Masse entstanden ist. Weiße Schokolade fein hacken und vorsichtig in die Eimasse einrühren.

3. Mehl, Mandeln und Backpulver separat mischen. Zügig unter die Ei-Butter-Mischung rühren. Orangensaft zugeben, ebenfalls einrühren. Cassis-Beeren mit dem Teigschaber behutsam unter den Teig heben.

4. Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und für 25 min auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen backen. Nach Ablauf der Backzeit: Hölzchenprobe durchführen um zu testen, ob sie gar sind. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen!


Alles Liebe,
Lisa

Donnerstag, 21. November 2013

Roasted Applesauce - oder einfach Apfelmus aus dem Ofen

Vor kurzem haben wir euch die vielen tollen Einsendungen zu unserer Apfelchallenge gezeigt. Könnt ihr euch noch an das Gewinner-Rezept von Anja erinnern? Das tolle *Ofen Apfelmus*!? Bereits bei der Veröffentlichung des Rezepts habe ich euch mitgeteilt, wie begeistert ich von dem Rezept war. Und nun - nachdem wir ca. 25 (!!!) Kilo Äpfel, von meinem gut 30 Jahre alten Baum geerntet hatten, wollten diese ja auch verarbeitet werden.

Zuerst, aber noch in eigener Sache: Nun schwarz auf weiß für dich Papa: es ist "MEIN"Apfelbaum!! Und ihr werdet ihn nicht köpfen! Ich will ihn behalten! Und wenn ihr mit der Kettensäge loslegt, bleibt bestimmt nichts mehr von ihm über. Also nur LEICHT stutzen, bitte ;)

Ok, aber nun weiter im Text ;) Was eignet sich mehr zur Massenverarbeitung von Äpfeln, als Saft oder Mus? Mir ist da nicht sooo viel eingefallen. Euch vielleicht? Aber da mir das tolle Apfelmus von Anja sowieso nicht mehr aus dem Kopf gehen will, habe ich sehr viele Gläser davon gemacht. Erst mal nur ca. 15 Gläser, zum Testen praktisch. Aber nachdem diese bereits nach einer Woche komplett verspeist worden waren - dabei habe ich nur EIN Glas her geschenkt - musste ich natürlich noch viel mehr davon produzieren.

Ihr seht schon wieder: Ich bin begeistert. Und das solltet ihr auch sein. Also schnell noch ein paar Äpfel pflücken oder besorgen und einfach los legen :)


erst mal Äpfel schälen und stückeln... - ganz schön viel Arbeit bei solchen Mengen...

Zutaten für 8 Gläser:
3,2 kg Äpfel
2 Vanilleschoten
9 EL brauner Zucker
1 EL Bratapfelgewürz (alternativ etwas Zimt, Kardamon, Ingwer,...)
100 ml Apfelsaft

Und so geht's:
  1. Äpfel schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien. Nun in grobe Stücke schneiden - das reicht und das Mus lässt sich am Ende einfacher pürieren.
  2. Vanilleschoten längs teilen und halbieren. Das Mark auskratzen.
  3. Äpfel mit dem Vanillemark, den Schoten und den restlichen Zutaten vermengen und in eine (zwei) große Auflaufformen geben.
  4. Die Äpfel bei 200° C für 1 Stunde im Backofen schmoren lassen. Währenddessen alle 20 Minuten gut durchrühren.
  5. Nun die Äpfel pürieren und noch heiß, in mit heißen Wasser ausgespülten Gläsern abfüllen. Für 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.
Tipp: Gerne könnt ihr anstatt der Vanilleschote auch einen guten Schuss Amaretto zugeben. Schmeckt seeehr lecker. Und auch die Vanilleschote ist nicht unbedingt notwendig. Aber ich finde es gibt eine dezente, leckere Note ab. Ich habe alles getestet ;)






Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Dienstag, 19. November 2013

Chili con Carne

Und so kommt man zu einem "spontanen" Abendessen: Nachdem eine ganz liebe Arbeits- und Studienkollegin für ihren Freund zum Geburtstag ein leckeres Chili zubereiten wollte, habe ich ihr Abends mein Rezept geschickt. Mein Schatz war gleich Feuer und Flamme und hat sich ebenfalls ein Chili gewünscht. Diesen Wunsch konnte ich ihm natürlich nicht abschlagen - lag er doch den ganzen Tag krank (und jammernd) im Bett. Ich würde mal behaupten es hat ihm über diese "schwere Zeit" hinweg geholfen ;)
 
Versucht es doch auch. Es ist unwahrscheinlich schnell gemacht und noch dazu sehr lecker.
 

Zutaten für 6 Portionen (oder 4 Hungrige ;))
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 Karotten
2 Paprikaschoten
1 Chilischote
1 TL Chiliringe (getrocknet)
1 TL gemahlener Zimt
1 Dose Kichererbsen (400g)
1 Dose Kidneybohnen (400g)
2 Dosen gestückelte Tomaten
550 g gemischtes Hackfleisch
2 EL Balsamico
Meersalz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Zwiebeln, Knoblauchzehen, Karotten, Paprika und Chilischote putzen und würfeln. Chiliringe zerstoßen.
  2. In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin für 7 Minuten anbraten - alles auf einmal. Zerstoßene Chiliringe und Zimt zugeben. Mit (Meer)Salz und Pfeffer würzen.
  3. Kichererbsen, Bohnen, Dosentomaten  und 150 ml Wasser zugeben.
  4. Hackfleisch zugeben und im Eintopf zerteilen.
  5. Balsamico zugeben. Salzen und Pfeffern.
  6. 1,5 Std köcheln lassen. So zieht das Chili schön durch. Kann auch am Vortag vorbereitet werden.
Dazu passt: Ciabatta

Dauert: 2 Stunden (30 Minuten Arbeit + 1,5 Std köcheln lassen)

Viele Grüße
Ricki

Montag, 18. November 2013

{Buchvorstellung} 130 g Liebe - Cupcakes, die glücklich machen

Mit meiner nächsten Rezension darf ich euch schon wieder ein Buch-Schmankerl schmackhaft machen. Das ist auch schon das perfekte Stichwort. Denn schon der Einband des Buches lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Der überlebensgroße Schokocupcake strahlt einen vom Cover her an.



„130 Gramm Liebe –Cupcakes die glücklich machen“ von Renate Gruber
erschienen im Brandstätter Verlag ISBN 978-3-85033-727-4
 
Die tolle Gestaltung und das liebevolle Design kommen nicht von ungefähr, denn die Autorin, Renate Gruber, ist gelernte Grafik-Designerin und kam nur durch einen Zufall auf das Backen. Die Entstehungsgeschichte, wie sie von einem selbstgebackenen Weihnachtspräsent zu einem Cupcakeladen in Wien kam, bildet einen schönen Einstieg in das Buch. Mittlerweile betreibt Renate Gruber sogar schon zwei sehr erfolgreiche Cupcakegeschäfte mit rund 20 Angestellten.

Auf der Folgeseite wird kurz erläutert, wie das Buch gegliedert ist. Die Ansicht dieser Seite findet ihr hier:




Darauf folgen noch einige Tipps und Informationen was Backen und zugehörige Utensilien angeht, ehe es endlich zu den Rezepten geht. Juhuuu!



(c) Detailsinn Fotowerkstatt, Teresa E. Zötl u. Maurizio Maier



Mein Eindruck vom Buch:

Schlägt man das Buch auf, so fällt einem sofort die fröhliche und liebevolle Gestaltung auf. Kleine Zeichnungen am Rand und zarte Pastellfarben lassen einen in die schöne Welt des Backens eintauchen. Außergewöhnlich und zugleich genial finde ich die Aufmachung der Rezepte. Die Zutaten werden im zugehörigen Bild des Cupcakes, um die es ausschließlich in diesem Buch geht, aufgelistet. Das Rezept findet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Neben der Basisanleitung finden sich auch immer hilfreiche Tipps im Fließtext. Das gefällt mir, da man nicht wieder in der Randspalte oder am Ende der Seite nach dem Tipp suchen muss. Dieser ist außerdem durch eine andere Farbe vom Text abgehoben, ein weiteres Plus.



(c) Rita Newman



In diesem Buch werden, anders als üblich, keine festgeschriebenen Kombinationen von Topping und Muffin (= Sponge) diktiert. Sponges und Toppings werden separat vorgestellt, mögliche Kombis werden empfohlen. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl an Cupcakevariationen, die man selbst, nach dem eigenen Geschmack kreieren kann. Bei den Toppings werden unterschiedliche Herstellungsverfahren gezeigt, neben den üblichen Cremetoppings, die v.a. aus Sahne und Mascarpone bestehen, werden Buttercremetoppings oder auch die Ganache vorgestellt und Schritt für Schritt erklärt. Dieses Buch ist also auch etwas für die fortgeschritteneren Bäckerinnen und Bäcker unter uns, die gerne tiefer in die Materie„Cupcake“ eintauchen wollen.

Braucht man für einige Cupcakes etwas ausgefallenere Zutaten, z. B. Minzsirup, so findet sich auch hierzu das Rezept im Buch. Es werden also keine bereits verarbeiteten Fertigprodukte verwendet, auch bei den Toppings mit Pudding nicht. Alles wird selbst hergestellt – ein sehr schöner Gedanke.

Ein weiterer, wie ich finde, positive Aspekt, stellen die veganen Cupcake-Rezepte dar. Damit trifft Renate Gruber genau den Nerv der Zeit, in der man als Vegetarier oder Veganer nicht mehr als „hoaklig“ abgestempelt werden sollte. Sie zeigt was man, auch ohne tierische Produkte, so alles zaubern kann –fantastisch.

(c) Detailsinn Fotowerkstatt, Teresa E. Zötl u. Maurizio Maier


Jetzt kommt aber endlich der Teil, auf den ihr schon die ganze Zeit wartet – das Rezept, das ich nachgebacken habe! Es war gar nicht so einfach, sich für nur EINE Kombination von Sponge und Topping zu entscheiden, die Variationsmöglichkeiten erscheinen einem echt grenzenlos (und das sind sie vermutlich auch ;)). Nach langem blättern und schmökern, habe ich mich schließlich aber doch entscheiden können und zwaaaar....tatatatataaaa....für einen Schoko-Kakao-Sponge mit deutscher Buttercreme:


Für das Buttercreme-Topping:

300 g Milch
1 Pkg. Vanillezucker (8 g)
60 g Kristallzucker
25 g Speisestärke
15 g Eidotter
360 g zimmerwarme Butter
42 g Staubzucker
1 Prise Salz
Lebensmittelfarbe

Milch, Vanillezucker, Kristallzucker, Speisestärke und Eidotter zu Pudding kochen und über Nacht auskühlen lassen.

Zimmerwarme Butter und Staubzucker ca. 3 - 4 min auf höchster Stufe schaumig mixen. Den kalten Pudding auf mittlerer Stufe ca. 10 Sekunden einrühren.




Für den Schoko-Kakao-Sponge:

40 ml Sonnenblumenöl
140 g Zimmerwarme Butter
180 g Staubzucker
2 Bio-Freilandeier, Größe M
40 g ungesüßtes Kakaopulver
90 ml kochendes Wasser
152 g fein gemahlenes Dinkel-Vollkornmehl
2 TL Backpulver (10 g)
1 Prise Salz

Rohr auf 180 g Ober- und Unterhitze vorheizen.

Sonnenblumenöl, zimmerwarme Butter und Staubzucker auf dem Wasserbad schmelzen.

Eier ca. 40 Sekunden auf höchster Stufe schaumig rühren und zur Butter-Öl-Mischung geben.

Kakaopulver im kochenden Wasser auflösen und ebenfalls dazugeben. Mehl und Salz hinzufügen und verrühren. In Papierförmchen einfüllen und ca. 30-35 Minuten backen.

Die Masse ist sehr dünnflüssig, am besten füllen Sie sie in einen Messbecher mit Tülle, um sie in die Förmchen einfüllen zu können.



Was soll ich sagen: die Dinger sind so lecker wie sie aussehen! Der Aufwand lohnt sich also :)

Na? Seid ihr jetzt total neugierig auf das Buch und wollt es unbedingt haben? Dann holt es euch doch! Hier geht’s zum Glück: http://www.cbv.at/Buch.aspx?buch_id=121471

Ich wünsche euch ebenso viel Spaß mit dem Buch, wie mir selbst :)

Eure Lisa

Sonntag, 17. November 2013

Curry-Risotto (trifft auf) Ananas

*Hmmm.... lecker Curry* - Wer sich das (genauso wie ich) vor einigen Tagen auf unserem Blog gedacht hat, als ich das leckere Curry mit Brokkoli und Zuckerschoten gepostet hatte, kommt heute schon wieder auf seine Kosten. Ich war so begeistert von dem Currygeschmack, den es in meiner Küche eher selten gibt, sodass ich mich schon wieder daran gewagt habe. Diesmal aber in einer etwas anderen Kombi - nämlich mit einem leckeren Risotto. Letztes gibt es leider auch viel zu selten in der Küche *Blogschokolade & Butterpost*.


 Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lauchzwiebeln
1/2 Ananas
4 Hähnchenbrustfilets
350 g Risottoreis
1 EL rote Currypaste
1 EL Kokoscurrypulver (alternativ normales)
1,5 l Gemüsebrühe
90 g Parmesan
30 g Butter
3 EL Sahne
Erdnussöl
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Lauchzwiebeln putzen, in kleine Ringe schneiden und beiseite stellen.
  2. Ananas schälen, vierteln, Strunk entfernen und in kleine mundgerechte Würfel schneiden.
  3. Gemüsebrühe in einem kleinen Topf warm halten. (Wichtig! - Sonst verschiebt sich der Garpunkt des Risottoreises!)
  4. Hähnchenbrustfilets waschen, in Scheiben schneiden und in einer Pfanne anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Währenddessen in etwas Erdnussöl die Zwiebel- und Knoblauchwürfel andünsten.
  6. Reis, Currypaste und Currypulver zugeben und kurz anbraten.  Zwei Suppenkellen Gemüsebrühe zugeben. Köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen hat. Dabei öfters Umrühren. Wieder etwas (1-2 Suppenkellen) Gemüsebrühe zugeben und den Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis gar ist. Dies dauert ca. 18 Minuten. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Ananas Würfel zugeben.
  7. Parmesan, Butter und Sahne unterrühren. Ggf. noch mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Risotto mit Hähnchenbrustfilet anrichten und mit den Lauchzwiebelringen garnieren.

Lasst es euch schmecken!
Ricki

Samstag, 16. November 2013

Apfelsaft - selbst gemacht

Jeder der selbst Obst und Gemüse einmacht oder in den Genuss dieser Leckereien kommt, kann folgendes sicher bestätigen: Fertig gekauftes ist nicht einmal halb so gut!

Das trifft auch auf diesen Apfelsaft zu. Mit seiner leicht rosa Färbung sieht er toll aus und schmeckt einfach viel frischer und leckerer als Apfelsaft, den man im Supermarkt bereits fertig kaufen kann. Leider ist das Entsaften von Äpfeln nicht sehr ergiebig. Dafür geht es aber total schnell und der Geschmack überzeugt einfach.


Zutaten für 1,5 l Saft:
3 kg Äpfel
60 g Zucker
2 Zimtstangen

Und so geht's:
  1. Äpfel nur vierteln und entkernen. Schälen ist nicht notwendig! So bekommt der Saft eine schöne rosige Färbung.
  2. Äpfel mit Zucker und Zimtstangen in den Dampfentsafter geben und für ca. 1 Stunde köcheln lassen. Ggf. immer wieder Wasser im Entsafter nachfüllen.
  3. In sterile Flaschen abfüllen.

Lasst es euch schmecken <3
Ricki

Freitag, 15. November 2013

Homemade Gnocchi mit Tomaten-Oliven-Sugo

Aaaah, bella Italia! Durch die tolle Pasta-Challenge auf dem tollen Blog Schätze aus meiner Küche, bei dem wir einen der tollen Preise mit unseren Penne alla Broccolo abgesahnt haben, sind wir wieder voll im Pasta und Gnocchi Fieber.
Außerdem habe ich zu meinem Geburtstag von einem lieben Freund ein tolles Kochbuch bekommen, aus dem ich das Gnocchirezept mit ein paar kleinen Veränderungen hie und da, nachgekocht habe. Das Sugo stammt aus meiner eigenen Feder und hat perfekt mit den weichen Gnocchi harmoniert. Da ist echt ein Unterschied wie Tag und Nacht, zwischen den selbstgemachten und den trockenen, gekauften. Dabei ist es gar nicht so viel Arbeit! Also probiert es doch einfach auch mal aus :)


Zutaten für 2 Portionen:

Für die Gnocchi:

400 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht und gepellt
1 Eigelb
80 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
Salz, Pfeffer
Muskat, frisch gerieben


Für das Tomaten-Oliven-Sugo:

Olivenöl
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gewürfelt
1 Dose grüne Oliven (Abtropfgewicht: 85 g), abgeseiht und halbiert
1 Dose geschälte Tomaten (400g)
Salz, Pfeffer
Basilikumblätter, gewaschen und zerkleinert

Und so wird's gemacht:

Gnocchi:

  1. Für den Grundteig werden die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel gedrückt und mit dem Eigelb, ca. 2/3 des Mehls, dem Hartweizengrieß, einer kräftigen Prise Salz, Pfeffer und Muskat vermengt und geknetet. Je nach Konsistenz, mehr Mehl zugeben. Teig ruhen lassen. Währenddessen mit dem Sugo beginnen.
  2. Restliches Mehl auf eine Arbeitsfläche geben. Teig portionsweise zu ca. daumengroßen Rollen formen und ca. daumenbreite Stücke abschneiden. Mit einer Gabel, Rillen in den Teig drücken.
  3. 1 Liter gesalzenes Wasser in einem großen Topf erhitzen. Währenddessen, Sugo fertig machen.
  4. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, Gnocchi hineingeben, Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und die Gnocchi 10 Minuten gar ziehen lassen.


Sugo:

  1. Olivenöl in einem breiten Topf oder Pfanne erhitzen. Knoblauch hineingeben und 2 Minuten anbraten. Hitze reduzieren und die Oliven zugeben. 3 Minuten mitbraten.
  2. Mit den Tomaten aus der Dose ablöschen und offen bei geringer Hitze für ca. 15 - 20 min köcheln lassen, sodass möglichst viel Flüssigkeit verdampft. Gelegentlich umrühren. Währenddessen mit den Gnocchi weiterverfahren (bei "2.").
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kurz vor dem servieren das Basilikum hinzufügen und kurz umrühren.


Gnocchi mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und zusammen mit dem Sugo servieren.

Viel Spaß beim schlemmen!

Eure Lisa

Mittwoch, 13. November 2013

Haferflocken-Cranberry-Cookies

Und wer glaubt, dass wir nur amerikanische Cookies können, der irrt sich. Natürlich findet ihr bei uns auch die guten alten Cookies in "Gramm-Angaben". Welche aber nichts desto trotz super lecker und alles andere als langweilig schmecken ;)

Mit diesem Rezept sind wir außerdem am Ende der Rezeptvorstellungen aus dem Buch *Weihnachten mit Fräulein Klein* aus dem Callwey Verlag angekommen. Schaut euch doch gerne nochmal die Rezension des Buches an, die wir *hier* Veröffentlicht haben.


Zutaten für 1 Blech Cookies (ca. 25 Stück):
80 g Mehl
30 g Haferflocken
30 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
35 g Schokotropfen
25 g getrocknete Cranberrys

1 EL Milch
50 g weiche Butter
1 Eigelb

Und so geht's:
  1. Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig vermischen.
  2. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech kleine Teig-Hügelchen setzen.
  3. Bei 180°C im Backofen für ca. 12 Minuten backen.
Tipp: Verschenkt diese Cookies wie *Fräulein Klein* als Backmischung an eure Lieben. Gebt hierfür alle trockenen Zutaten in ein Glas, verschließt und verziert dieses und hängt einen "Backhinweis" dran. Sieht total goldig aus <3

Viele Grüße
Ricki

Dienstag, 12. November 2013

Bratapfelmarmelade

Marmelade kann man nur im Sommer einmachen!? So ein Quatsch! Klar - im Sommer gibt es leckere Beeren in Hülle und Fülle. Aber was wäre, wenn ich euch nun ein tolles Rezept für eine Bratapfelmarmelade zeige? Ich finde sie ist unglaublich lecker und passend zur bevorstehenden kalten Jahreszeit.

Und wie auch für meine ganzen Marzipan Rezepte gilt - die Rosinen kann man natürlich weg lassen ;)

 

Zutaten für 15 Gläser:
100 g Rosinen
50 ml Amaretto
3 kg Äpfel (Geschält und entkernt)
1 Pck. Zitronensäure
2 EL Bratapfelgewürz (alternativ etwas Zimt, Ingwer und Kardamon)
600 ml Apfelsaft
1 kg Gelierzucker (3:1)

Und so geht's:
  1. Rosinen in Amaretto einlegen. Für ca. 6 Stunden beiseite stellen.
  2. Äpfel schälen und entkernen. Mit der KitchenAid (oder ähnlichem) fein raspeln. (Alternativ kann man die Marmelade auch später während des Kochvorgangs pürieren. Dafür die Äpfel einfach nur würfeln.) In einen großen Topf geben.
  3. Zitronensäure, Bratapfelgewürz, Apfelsaft und Gelierzucker zugeben.
  4. Aufkochen lassen. Nach fünft Minuten die in Amaretto eingelegten Rosinen zugeben. Weitere drei Minuten köcheln lassen.
  5. In sterile Gläser abfüllen. Gläser für 15 Minuten auf den Kopf stellen.

Viele Grüße
Ricki

Montag, 11. November 2013

Blaukrautsuppe

Einigen unserer Leser hab ich diese Suppe schon im Voraus angekündigt und endlich ist sie da: Die Blaukrautsuppe. Saisonaler geht es ja wohl nicht oder? Und wie passend zu unserer diesmonatigen Challenge :) Ich hab mich also daran gemacht, das lila Ungetüm zu bezwingen. Sowohl meine Finger als auch meine Spüle erhielten dadurch einen flieder Touch :) Aber das bin ich von der Rote Beete ja schon gewohnt, ne? Ich liebe einfach farbige Suppen, die einem in der trüben Jahreszeit so viel Kraft und Wärme spenden. Also porbiert sie doch gleich aus.



Zutaten für 4 Personen:

1 Blaukrautkopf
2 Zwiebeln
2 EL Sonnenblumenöl
3 EL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer
3 EL Zucker
2 TL Zimt
1 TL Kreuzkümmel
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Johannisbeergelee

Und so wird's gemacht:

1. Blaukraut vierteln und den Strunk herausschneiden. In feine Streifen schneiden. Zwiebeln abziehen und in grobe Würfel schneiden.

2. Öl in einem breiten, relativ großen Topf erhitzen und Zwiebeln sowie Kohlstreifen darin dünsten. Hitze reduzieren und ca. 40 min dünsten, bis der Kohl weich ist. Glegentlich umrühren.

3. Mit dem Balsamico ablöschen. Salz, Pfeffer, Zucker, Zimt und Kreuzkümmel zugeben. Mit der Brühe aufgießen, aufkochen und 10 min auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

4. Alles pürieren und anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Aufgefangene Suppe zurück in den (sauberen ;)) Topf und erneut aufkochen. Gelee hinzufügen und unter Rühren auflösen. Final abschmecken, fertig!

Lasst es euch schmecken!
Eure Lisa

Sonntag, 10. November 2013

Spekulatius-Orangen-Muffins

Hmmm lecker. Diese Muffins sind einfach ein Traum. Herrlich leicht, luftig frisch und super saftig. Mit dem Orangenabrieb im Teig machen sie einfach was her. Richtig edel und doch schnell und einfach gemacht.

Und woher ich das Rezept habe? Natürlich aus dem tollen Buch von Fräulein Klein, dass ich euch bereits *hier* vorgestellt habe. Das ist leider schon das vorletzte Rezept, dass ich euch aus diesem Buch vorstellen werde. Am liebsten würde ich natürlich das ganze Buch durchbacken und euch vorstellen. Aber ich freue mich, dass mir der Callwey Verlag erlaubt hat, euch fünf Rezepte daraus vorzustellen. Danke nochmal an dieser Stelle :)


Zutaten für 12 Muffins:
150 g Butter
80 g Zucker
1/2 Vanilleschote
2 Eier
1 Orange
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Spekulatiusgewürz
50 g gemahlene Mandeln
2 EL Milch

1 Eiweiß
200 g Puderzucker
1 EL Orangensaft

Und so geht's:
  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Butter, Zucker und dem Mark der Vanilleschote schaumig schlagen. Eier einzeln einrühren.
  3. Schale der Orange abreiben und 1 TL davon zum Teig geben. Restliche Orange auspressen. 1 EL davon für den Guss beiseite stellen. Saft zum Teig geben.
  4. Mehl, Backpulver, Spekulatiusgewürz und Mandeln in einer separaten Schüssel mischen und unter den Teig heben. Milch einrühren.
  5. Teig in gefettete Muffinformen geben und für 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Dann abkühlen lassen.
     
  6. Für den Guss Eiweiß, Puderzucker und Orangensaft verrühren. Auf den Muffins verteilen.
Tipp: Das überbleibende Eigelb könnt ihr natürlich auch verwenden. Schaut euch doch dafür einfach die Cranberry-Hafer-Cookies an, die wir bald veröffentlichen. Seid gespannt ;)

Viele Grüße
Ricki

Freitag, 8. November 2013

Curry mit Brokkoli und Zuckerschoten

Habt ihr Lust auf ein Curry? Ihr habt aber nicht die ganzen verschiedenen Zutaten wie Erdnussöl, etc. zuhause? Kein Problem mit diesem Rezept. Ich koche auch viel zu wenig in diese Richtung, dass ich die ganzen außergewöhnlichen Zutaten zuhause hätte. Aber das Ergebnis hat trotzdem unglaublich überzeugt. Kauft euch einfach nur eine Currypaste und Kokosmilch. Damit könnt ihr viel erreichen. Und für die Reste der Currypaste finden wir sicher auch noch Verwendung ;)


Zutaten für 4 Personen:
1/2 Brokkoli
250 g Zuckerschoten
1 Zwiebel
300 g Basmati Reis
600 g Hähnchenbrustfilet
Salz
1 Msp. gemahlener Zimt
1 TL Currypulver
1 TL rote Currypaste
1 kleine Dose Kokosmilch (=1,5 EL)
1 TL Gemüsebrühe (Instantpulver)
50-100 ml Milch

Und so geht's:
  1. Brokkoli in keine Stücke teilen. Zuckerschoten putzen (jeweils die Enden abschneiden) und in der Mitte teilen. Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
  2. Brokkoli und Zuckerschoten in heißen Salzwasser 3-4 Minuten weich kochen.
  3. Basmati Reis gemäß Packungsbeilage kochen.
  4. Währenddessen Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel schneiden und in ein wenig Sonnenblumenöl anbraten. Mit Salz, Curry und Zimt würzen. Aus der Pfanne nehmen.
  5. Zwiebeln im Bratfett dünsten. Currypaste, Kokosmilch, Gemüsebrühe und 150 ml Wasser geben. Köcheln lassen. Milch zugeben. Nochmals alles verrühren. Hähnchenbrustfilet wieder zugeben.
Fertig in: 30-40 Minuten

Wie kocht ihr euer Curry? Habt ihr noch tolle Ideen für uns? Postet doch gerne auch euren Blogeintrag dazu, wenn ihr einen habt ;)

Viele Grüße
Ricki

Mittwoch, 6. November 2013

Oktober-Challenge: Die weiteren Einsendungen

Nachdem wir euch bereits eines der Rezepte unserer Challenge-Einsendungen vorgestellt haben, möchten wir euch natürlich auch die restlichen Einsendungen nicht vorenthalten. Wir sind total aus dem Häuschen, dass sich sechs komplett unterschiedliche Rezepte zum Thema *Herbstzeit - Apfelzeit* versammelt haben. Darunter nicht nur Süßes, wie Kuchen oder Marmelade - nein auch eine Hauptspeise hat uns erreicht. Vielen Dank!!!

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Julia und Philipp

Honig-Salz-Brathähnchen mit Äpfeln und Zwiebeln gefüllt
 
 
Zutaten:
ACHTUNG: KLAPPT NUR IM RÖMERTOPF
1 küchenfertiges mittelgroßes Hähnchen
1 Apfel (feinsäuerlich, ungeschält in groben Würfeln)
1 kleine Zwiebel (fein gehackt)
1 Lorbeerblatt
1 TL Estragon (frisch oder getrocknet, klein gehackt)
1 Zehe Knoblauch (grob gehackt) + 2 Zehen ganz, ungeschält
1 EL Honig
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Auf Wunsch: Kleines Suppengemüse in Würfeln als „Bett“ (ist nicht notwendig), kann aber als Beilage serviert werden und gibt einen guten Geschmack.
 
Und so geht's:
Das Hähnchen innen und außen gut salzen und pfeffern. Mit etwas Paprikapulver einreiben.
Das Händl mit dem Apfel, dem gehackten Knoblauch, der Zwiebel sowie dem Estragon prall füllen und mit Küchengarn verschnüren.
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Ggf. Gemüse und die ungeschälten Knoblauchzehen (diese werden ganz weich und richtig lecker) im Römertopf verteilen (Bett für das Huhn). Huhn mit den Rücken nach oben auf das Gemüse legen. Honig mit einem kleinen Schuss heißem Wasser und etwas Salz verrühren und das Huhn im Ofen regelmäßig (etwa alle 10 Minuten) damit glasieren. Nach etwa 30 min das Huhn wenden.
Nach 60 Minuten nimmt man das Huhn aus dem Topf und grillt es bei voller Hitze auf dem Rost im Backofen knusprig.
Dazu passen zum Beispiel ein herbstlicher Feldsalat und ein Wurzelgemüsepüree mit Kürbis.
 
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Bratapfel Marmelade

 
Zutaten für 6 Gläser:
1.200kg Äpfel
Saft von 1 Zitrone
2 TL Bratapfelgewürz (z.B. von Boomers Gourmet)
400 ml Wasser
3 Teebeutel Früchtetee Apfel (hier: Kaminwärme von Westminster)
500g Gelierzucker 2:1
Und so geht's:
Zuerst kocht ihr aus 400ml kochendem Wasser und 3 Teebeuteln einen Tee. In der Zwischenzeit Äpfel, schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Tee (ohne Teebeutel natürlich), dem Saft einer Zitrone und dem Bratapfelgewürz etwa 15 Minuten köcheln lassen. Sobald die Äpfel weich sind mit einem Pürierstab grob oder fein (je nachdem ob ihr Stückchen in der Marmelade wollt) pürieren. Dann den Gelierzucker zufügen und alles auf hoher Stufe 3 - 5 Minuten kochen lassen. Dabei ständig umrühren und aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Ich rate euch, einen hohen Topf zu nehmen, der nicht ganz voll ist, da die Masse unglaublich blubbert und spritzt. Topf vom Herd nehmen und die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser füllen. Sofort verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen.
 
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Sofie vom Blog *Sonnensofie*
 
Marmorkuchen-deluxe


Zutaten:
250g Butter oder Magarine
1 El Quark
120g Zucker
5 Eier
500g Mehl
1 Pck. Backpulver
Salz
125ml Milch
25g Kakaopulver
1 grüner Apfel
 
Und so geht's:
  1. Als erstes die Kuchenform fetten und mehlen. Den Ofen auf 180° vorheizen.
  2. Die Butter mit Quark und Zucker verrühren. Die Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch in die Buttercreme rühren.
  4. Der Teig sollte nicht zu zähflüssig sein.
  5. Schält, entkernt und schneidet den grünen Apfel in kleine Stückchen.
  6. Halbiert den Teig und hebt unter eine Hälfte die Apfelstückchen und unter die andere das Kakaopulver.
  7. Gebt nun abwechselnd den hellen und den dunklen Teig in die Form und zieht mit der Gabel Schlieren in den Teig, aber nicht zu Viele, da die Teige sich ja nicht vermischen sollen.
  8. Den Ofen für ca. 60 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und stürzen.
  9. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben… voila!
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Suse vom Blog *Something to eat*
 
Apfel Zimt Muffins



Zutaten für 12 Stück:
120 g weiche Butter
120 g Zucher
2 Eier
120 g Mehl
1 TL Zimt
2 bis 3 Äpfel

Und so geht's:
  1. Als erstes wird der Backofen auf 180°C vorgeheizt.
  2. Butter und Zucker werden cremig geschlagen und die Eier einzeln untergerührt.
  3. Jetzt siebt ihr das Mehl und mischt es mit dem Zimt unter den Teig.
  4. Nun einen oder 2 Äpfel in 0,5mm- 1cm dicke Scheiben schneiden und das Gehäuse herausschneiden oder mit einer Ausstechform ausstechen.  Es müssen insgesamt 12 Scheiben herauskommen. Also für jeden Muffin eine.
  5. Jetzt schält und entkernt ihr den letzten Apfel und schneidet ihn in kleine Würfel und hebt diese unter den Teig. Ihr könnt auch mehr Äpfel nehmen.
  6. Als letztes werden nun die Apfelscheiben auf die gefüllten Muffinförmchen gelegt und alles zusammen wird ca. 25-30 gebacken.
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Bettina vom Blog *homemade and baked*

Apfelauflauf mit Haferflocken


Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise, oder 4 Personen für zwischendurch:
700 g Äpfel
75 g Zucker
1 TL Zimt
100 g Haferflocken
1 Prise Salz
50 g Butter

Und so geht's:
  1. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Mit 25 g Zucker und 1/2 TL Zimt vermischen und in eine Auflaufform geben.
  2. Haferflocken mit 1/2 TL Zimt, Salz und 50 g Zucker vermischen und gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen. Butterflöckchen darauf geben und im Ofen bei 200°C (Heißluft) ca. 45 Minuten backen. 
  3. Am besten schmeckt der Auflauf noch warm.
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Und das sind unsere Inspirationen gewesen:
 

Viele Grüße
Ricki und Lisa

Montag, 4. November 2013

Pasta mit Brokkoli und Bacon

Mein aktuelles Lieblingsgemüse: Brokkoli. Ohne Ausnahme.

Ich hoffe ihr mögt ihn auch so gerne wie ich. Denn in den nächsten Tagen bekommt ihr noch ein weiteres Rezept von mir, bei dem ihr sehen könnt, was aus der anderen Hälfte des Brokkolis geworden ist.

 

Zutaten für 4 Personen:
1/2 Kopf Brokkoli
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
450 g Nudeln (z.B. Linguine)
100 g Bacon
80 g Mascarpone
100 g Sahne
40 g Walnüsse
1 TL Gemüsebrühe (Instantpulver)
Salz, Pfeffer
Muskatnuss

Und so geht's:
  1. Brokkoli  und den Stiel in kleine Röschen/ Stücke teilen. Zwiebeln und Knoblauch in kleine Stücke schneiden.
  2. Brokkoli in heißen Salzwasser 4-5 Minuten weich kochen.
  3. Nudeln in einem separaten Topf gemäß Packungsbeilage kochen.
  4. Bacon in mundgerechte Stücke teilen. In einer großen Pfanne mit wenig Öl anbraten. An die Seite der Pfanne schieben. Zwiebeln und Knoblauch im freien Teil der Pfanne dünsten. Alles vermischen. Brokkoli zugeben.
  5. In einem hohen Gefäß Mascarpone, Sahne und Walnüsse und Gemüsebrühe miteinander pürieren. In die Pfanne geben und alles vermischen. 80 ml Wasser zugeben.
  6. Nun noch die Nudeln zugeben, alles vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Fertig in ca. 40 Minuten.


Viele Grüße
Ricki

Sonntag, 3. November 2013

{Buchvorstellung} 130 g Liebe - Cupcakes die glücklich machen

Mit meiner nächsten Rezension darf ich euch schon wieder ein Buch-Schmankerl schmackhaft machen. Das ist auch schon das perfekte Stichwort. Denn schon der Einband des Buches lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Der überlebensgroße Schokocupcake strahlt einen vom Cover her an.

 


„130 Gramm Liebe – Cupcakes die glücklich machen“ von Renate Gruber
erschienen im Brandstätter Verlag ISBN 978-3-85033-727-4

Die tolle Gestaltung und das liebevolle Design kommen nicht von ungefähr, denn die Autorin, Renate Gruber, ist gelernte Grafik-Designerin und kam nur durch einen Zufall auf das Backen. Die Entstehungsgeschichte, wie sie von einem selbstgebackenen Weihnachtspräsent zu einem Cupcakeladen in Wien kam, bildet einen schönen Einstieg in das Buch. Mittlerweile betreibt Renate Gruber sogar schon zwei sehr erfolgreiche Cupcakegeschäfte mit rund 20 Angestellten.

Auf der Folgeseite wird kurz erläutert, wie das Buch gegliedert ist. Die Ansicht dieser Seite findet ihr hier:

 

Darauf folgen noch einige Tipps und Informationen was Backen und zugehörige Utensilien angeht, ehe es endlich zu den Rezepten geht. Juhuuu!
 
(c) Detailsinn Fotowerkstatt, Teresa E. Zötl u. Maurizio Maier
 
Mein Eindruck vom Buch:

Schlägt man das Buch auf, so fällt einem sofort die fröhliche und liebevolle Gestaltung auf. Kleine Zeichnungen am Rand und zarte Pastellfarben lassen einen in die schöne Welt des Backens eintauchen. Außergewöhnlich und zugleich genial finde ich die Aufmachung der Rezepte. Die Zutaten werden im zugehörigen Bild des Cupcakes, um die es ausschließlich in diesem Buch geht, aufgelistet. Das Rezept findet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Neben der Basisanleitung finden sich auch immer hilfreiche Tipps im Fließtext. Das gefällt mir, da man nicht wieder in der Randspalte oder am Ende der Seite nach dem Tipp suchen muss. Dieser ist außerdem durch eine andere Farbe vom Text abgehoben, ein weiteres Plus.


(c) Rita Newman
 

In diesem Buch werden, anders als üblich, keine festgeschriebenen Kombinationen von Topping und Muffin (= Sponge) diktiert. Sponges und Toppings werden separat vorgestellt, mögliche Kombis werden empfohlen. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl an Cupcakevariationen, die man selbst, nach dem eigenen Geschmack kreieren kann. Bei den Toppings werden unterschiedliche Herstellungsverfahren gezeigt, neben den üblichen Cremetoppings, die v.a. aus Sahne und Mascarpone bestehen, werden Buttercremetoppings oder auch die Ganache vorgestellt und Schritt für Schritt erklärt. Dieses Buch ist also auch etwas für die fortgeschritteneren Bäckerinnen und Bäcker unter uns, die gerne tiefer in die Materie „Cupcake“ eintauchen wollen.

Braucht man für einige Cupcakes etwas ausgefallenere Zutaten, z. B. Minzsirup, so findet sich auch hierzu das Rezept im Buch. Es werden also keine bereits verarbeiteten Fertigprodukte verwendet, auch bei den Toppings mit Pudding nicht. Alles wird selbst hergestellt – ein sehr schöner Gedanke.

Ein weiterer, wie ich finde, positive Aspekt, stellen die veganen Cupcake-Rezepte dar. Damit trifft Renate Gruber genau den Nerv der Zeit, in der man als Vegetarier oder Veganer nicht mehr als „hoaklig“ abgestempelt werden sollte. Sie zeigt was man, auch ohne tierische Produkte, so alles zaubern kann – fantastisch.

(c) Detailsinn Fotowerkstatt, Teresa E. Zötl u. Maurizio Maier
 

Jetzt kommt aber endlich der Teil, auf den ihr schon die ganze Zeit wartet – das Rezept, das ich nachgebacken habe! Es war gar nicht so einfach, sich für nur EINE Kombination von Sponge und Topping zu entscheiden, die Variationsmöglichkeiten erscheinen einem echt grenzenlos (und das sind sie vermutlich auch ;)). Nach langem blättern und schmökern, habe ich mich schließlich aber doch entscheiden können und zwaaaar....tatatatataaaa....für einen Schoko-Kakao-Sponge mit deutscher Buttercreme:


Für das Buttercreme-Topping:

300 g Milch
1 Pkg. Vanillezucker (8 g)
60 g Kristallzucker
25 g Speisestärke
15 g Eidotter
360 g zimmerwarme Butter
42 g Staubzucker
1 Prise Salz
Lebensmittelfarbe

Milch, Vanillezucker, Kristallzucker, Speisestärke und Eidotter zu Pudding kochen und über Nacht auskühlen lassen.
Zimmerwarme Butter und Staubzucker ca. 3 - 4 min auf höchster Stufe schaumig mixen. Den kalten Pudding auf mittlerer Stufe ca. 10 Sekunden einrühren.
 
 

Für den Schoko-Kakao-Sponge:

40 ml Sonnenblumenöl
140 g Zimmerwarme Butter
180 g Staubzucker
2 Bio-Freilandeier, Größe M
40 g ungesüßtes Kakaopulver
90 ml kochendes Wasser
152 g fein gemahlenes Dinkel-Vollkornmehl
2 TL Backpulver (10 g)
1 Prise Salz

Rohr auf 180 g Ober- und Unterhitze vorheizen.

Sonnenblumenöl, zimmerwarme Butter und Staubzucker auf dem Wasserbad schmelzen.

Eier ca. 40 Sekunden auf höchster Stufe schaumig rühren und zur Butter-Öl-Mischung geben.
Kakaopulver im kochenden Wasser auflösen und ebenfalls dazugeben. Mehl und Salz hinzufügen und verrühren. In Papierförmchen einfüllen und ca. 30-35 Minuten backen.

Die Masse ist sehr dünnflüssig, am besten füllen Sie sie in einen Messbecher mit Tülle, um sie in die Förmchen einfüllen zu können.



Was soll ich sagen: die Dinger sind so lecker wie sie aussehen! Der Aufwand lohnt sich also :)
 
Na? Seid ihr jetzt total neugierig auf das Buch und wollt es unbedingt haben? Dann holt es euch doch! Hier geht’s zum Glück: http://www.cbv.at/Buch.aspx?buch_id=121471



Ich wünsche euch ebenso viel Spaß mit dem Buch, wie mir selbst :)

Eure Lisa




*Gewinner/in* der Oktober-Challenge

Und schon ist es wieder soweit. Der Oktober ist zuende. Immer näher rückt die eisige Jahreszeit, das Weihnachtsfest und somit auch das Jahresende. Unsere neue Herausforderung kennt ihr bereits: *Suppen und Eintöpfe* Aber natürlich wollen wir euch die tollen Einsendungen zu unserer Oktober Challenge nicht vorenthalten. Erreicht haben und sechs tolle und unterschiedliche Einsendungen.

Zuerst aber möchten wir euch nun das Rezept vorstellen, dass uns am meisten zugesagt hat: Die *Roasted Applesauce* von Anja O. Natürlich sind alle Rezepte genial. Und das sei nicht nur so dahin gesagt ;) Das werdet ihr in Kürze noch feststellen, wenn die weiteren Einsendungen online geht. Bei diesem Rezept haben wir uns über ein weiteres "Einmach"-Rezept gefreut. Denn diese Zubereitungsart haben wir dieses Jahr für uns entdeckt und etliche Gläser mit leckeren Zutaten gefüllt. Außerdem sind wir sehr neugierig auf dieses Rezept geworden durch das Wort *roasted*. Ganz sicher werden wir dieses Rezept bald nachmachen und euch davon berichten.


Aber nun wollen wir euch nicht weiter auf die Folter spannen. Auf geht's zum Rezept:

Roasted Appelsauce von Anja O.
(Ofen Apfelmus)

Zutaten:
1,5kg Äpfel
5 EL brauer Zucker
1 EL Zitronensaft
1 gehäufter TL Zimt
1 Msp Muskat
50 ml Wasser oder Apfelsaft

Und so geht's:
  1. Äpfel in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Dann mit allen anderen Zutaten vermengen.
  2. Nun die Äpfel bei 200 Grad ca. 1 Stunde im Ofen rösten bis sie weich sind. Dabei alle 20 Minuten durchrühren.
  3. Weiche Äpfel pürieren und heiß in Gläser abfüllen. 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Aufpepp-Möglichkeit 1: 1-2 EL Butter untermengen bevor die Äpfel in den Ofen kommen. Gut für die Cremigkeit und den Geschmack.

Tipp 2: Wer gerne einen Karamelleffekt haben möchte, verteilt die Zutatenmischung zuerst auf dem Auflaufboden und gibt dann die Äpfel (vermischt mit Zitronensaft) oben drauf, ohne verrühren. Mischung karamellisiert dann am Boden.

Danke für das tolle Rezept liebe Anja :)

Viele Grüße
Ricki und Lisa

Samstag, 2. November 2013

{Buchvorstellung} Myriams Kuchen, Tartes & Co.

Der Buchtitel klingt schon sehr vielversprechend. „Kuchen, Tartes & Co.“. Da ich eine sehr neugierige Person bin, hat mich, beim lesen des Titels, gleich das „Co.“ interessiert. Kuchen und Tartes, klar weiß ich was das ist – sau lecker ;) Aber „Co.“? Was mag wohl alles dahinterstecken. Als das Buch vor ein paar Tagen dann bei mir eingetrudelt ist, erfuhr ich mehr darüber, wer oder was dieser oder dieses „Co.“ ist. Aber dazu später mehr...


 
 
Myriam Zumbühl: Myriams Kuchen, Tartes & Co. Süss und salzig Backen – Rezepte für das ganze Jahr. Aarau und München (AT Verlag), 2013, ISBN 978-3-03800-745-6

Zu Beginn des Buches kleidet die Autorin, Myriam Zmbühl, zunächst ihre Leidenschaft und Freude für das Backen in Worte. Man spürt beim lesen all die Liebe, die sie in ihre Gebäcke einbringt und das Herzblut, das hinter all dem steckt. Dabei legt sie besonderen Wert auf die Qualität der Produkte. Auch aus diesem Grund verwendet sie vor allem regionale und saisonale Produkte. Mit diesem Buch bäckt sie sich, wie sie selbst sagt, durch das ganze Gartenjahr. Dementsprechend hat sie ihr Buch in die vier Jahreszeiten: Frühling – Sommer – Herbst – Winter untergliedert.

Besonders schön finde ich ihre Einleitung vor jedem Kapitel, in dem sie kurz die Jahreszeit und deren prächtigen Früchte und Gemüsen schildert, die zu dieser Zeit wachsen. Auch andere Eindrücke der Natur, bringt sie liebevoll zum Ausdruck. Das Buch lädt also nicht nur zum backen, sondern auch zum träumen ein.


 
In jeder der vier Jahreszeiten habe ich die unterschiedlichsten Rezepte gefunden, beginnend mit einem Ricotta Cheesecake mit pochiertem Rhabarber, über eine Lauch-Calzone oder die Tomatengalette. Es locken Cherry-Pie, Erdbeer-Biskuitrolle und französische Eclairs, Cream-Cheese-Brownies und Schokoladen Frangipane.

Mmmm....das klingt alles sooo lecker!

Aber kommen wir zur Auflösung des Rätsels um das „Co.“. Wie ihr schon in meiner Rezeptliste im vorhergehenden Absatz lesen konntet, tauchen neben süßen Leckereien auch deftige Rezepte auf. Und das ist das Co. im Namen des Buches. Neben Torten und Kuchen finden sich auch zahlreiche Herzhafte Gebäcke, die ich zum Großteil noch gar nicht kannte,geschweige denn auf so eine tolle Zubereitung zu kommen. Diese Rezepte haben mir es wirklich besonders angetan, ich bin immer noch total begeistert....so viele neue Ideen. Da musste ich natürlich gleich eine deftige Backvariante austesten. Ich nahm die, unter der ich mir am wenigsten vorstellen konnte: den Bier-Cake. Mehr dazu? Findet ihr unten ;)

 

Neben toller und variantenreicher Rezeptvielfalt überzeugt das Buch mit wunderschönen Bildern mit liebevoll arrangierten Kuchen und Teilchen. Die kreativen Backideen sind in den Fotos schön wiedergegeben und die Symbiose aus süßen und herzhaften Gebäcken ist toll vereint.

So Vielfältig die Rezepte auch sind, so einfach sind sie mit etwas Backerfahrung auch nachzumachen. Die Anweisungen sind klar formuliert, alles wird chronologisch Step-by-step erklärt. Ein weiterer, positiver Punkt ist, dass bei den Zutaten in der Randspalte auch gleich dabeisteht, in welcher Form sie benötigt werden, z. B. „100 g zerlassene Butter“. So kann man schon gleich beim zusammensuchen der Zutaten alles bereitstellen und vorbereiten, damit man beim eigentlichen backen dann gleich richtig loslegen kann.

 

So, jetzt aber genug der Schwärmerei, jetzt wird gebacken!

Bier-Cake mit Steinpilzen und Thymian
 
 
 

Für eine Kastenform von ca. 30 cm Länge:

420 g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Salz
50 g Zucker
1-2 handvoll getrocknete Steinpilze
2 EL Thymianblätter
350 ml Bier
120 geschmolzene
Butter für die Form

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kastenform ausbuttern oder mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Die Steinpilze in einer Schüssel in Wasser einweichen, dann abtropfen lassen. Abgetropfte Steinpilze, Thymianblättchen und Bier zu den trockenen Zutaten geben und vermischen

Den Teig in die vorbereitete Form geben und die geschmolzene Butter darübergießen. Die Form auf ein Backblech stellen und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 1 Stunde backen.

Aus dem Ofen nehmen und circa 15 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und servieren.




Ich sage euch: der Bier-Cake war der Hammer! Fand ich und auch der Rest meiner Familie. Unglaublich tolle Aromen, die hier vereint wurden! Macht ihn unbedingt nach.

So, jetzt muss ich aber los und das nächste, tolle Rezept von Myriam austesten!


Ihr wollt auch? Dann holt euch das Buch, es lohnt sich:


Eure Lisa

Bilder aus:
Myriam Zumbühl: Myriams Kuchen, Tartes & Co. Süss und salzig Backen – Rezepte für das ganze Jahr. Aarau und München (AT Verlag), 2013, ISBN 978-3-03800-745-6

© Tara Fisher Photography, London

Freitag, 1. November 2013

Challenge im Monat November 2013

"Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen". Wer kennt diesen Spruch nicht?
Was uns diesen Monat interessiert: Was kommt denn bei euch ins Töpfchen? Ob Linse, Kohl oder Kartoffel, wir wollen eure besten und leckersten Eintöpfe!
Heiß dampfend kommen sie daher und wärmen uns in der ungemütlichen Jahreszeit von innen. Schon unsere Mütter und Großmütter haben sie mit Liebe gekocht. Einfach eine tolle Zubereitungsart, der wir nun, mit dieser Challenge, unsere Aufmerksamkeit widmen:

Suppen & Eintöpfe
 

 
Zeigt uns, was ihr aus den tollsten Herbst- und Wintergemüsen so alles zaubern könnte. Experimentiert mit Aromen und Zutaten oder kocht einfach einen klassischen Eintopf. Verratet uns Omas Geheimrezept oder kreiert etwas ganz Neues.
 
Ihr habt schon tolle Ideen und seid voller Tatendrang? Na dann los!
 
So könnt ihr mitmachen:
  • Wenn ihr einen Blog habt, so schreibt einen Beitrag mit dem jeweiligen Rezept und bindet unser Challenge-Banner in euren Post ein, mit Link zu unserem Blog. Schickt uns den Link zu eurem Rezept per Email an: blogschokolade.butterpost@hotmail.de
  • Für die unter euch, die keinen Blog besitzen, schickt uns einfach eine Email mit eurem Rezept an die oben angegebene Mailadresse.
 

Viele Grüße
Ricki und Lisa
 
 
Das Banner für euch: