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Freitag, 30. August 2013

Paprikaschoten von Gastbloggerin Mama

Heute haben wir mal wieder ein Gastblogger Rezept für euch. Und über dieses hier freue ich mich besonders, da es sich um meine heiß geliebten Paprikaschoten handelt. Bei unseren heutigen Gastbloggern handelt es sich auch noch um meine liebe Mutti, die ich gebeten habe das Rezept zu notieren. Der Gastkoch hierzu war mein lieber Papa - er notiert nicht gerne ;)



Zutaten für 5 (hungrige) Personen:

6 Paprikaschoten
1 kg Hackfleisch (gemischt)
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Semmelbrösel
Salz
Pfeffer

Soße:
1/2 l passierte Tomaten
1/2 Tube Tomatenmark
200 ml Wasser
1 TL Salz
1 EL italienische Kräuter
etwas weisser Pfeffer

Und so geht's:

Von den Paprikaschoten den Deckel und den Boden abschneiden, die Kerngehäuse, die Kerne und die weißen Häutchen rausschneiden. Die Zwiebel und auch den Knoblauch fein hacken. Hackfleisch, Zwiebel, Knoblauch verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 2 Esslöffel Semmelbrösel für eine festere Konsistenz zugeben.
Die Hackfleischmasse in die ausgehöhlten Schoten drücken und in einer Pfanne kurz anbraten.

In der Zwischenzeit in einer Reine die Zutaten für die Soße vermengen. Die angebratenen Paprikaschoten in die Reine geben und ca. 3/4 Std. bei 160 Grad im Backofen schmoren.

Dazu passen Reis, Nudeln, Salzkartoffeln, Kartoffelbrei, Gnocci und und und ...
So und nun - probiert sie aus! Sie schmecken total toll!

Viele Grüße
Ricki und Mami und Papi :)

Zwetschgen-Chutney

Bravo Pflaume!

Das Spiel mit diesen Knete-Pflaumen wollte ich als Kind immer haben. Leider hab ich es nie bekommen, aber darüber bin ich mittlerweile hinweg ^^ Ich kompensiere diesen Mangel jetzt einfach mit echten "Pflaumen" bzw. Zwetschgen. Unser Baum ist dieses Jahr echt üppig mit den lila Leckereien geschmückt und wir haben alle Hände voll zu tun, sie zu verarbeiten. Hier habe ich schon mal eine erste Idee für euch, was man aus den Pfläumchen schönes machen kann. Aber keine Angst, es folgen noch weitere Rezepte zum Thema "Zwetschge" ;)
Hier also eine deftige Variante der Zwetschge, die super zu Gegrilltem oder auch zur Brotzeit passt: das Zwetschgen-Chutney.



Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250 ml):
500 g Zwetschgen
100 g brauner Zucker
1 rote Chilischote (ohne Kerne)
2 Zwiebeln
1 kleines Stück Ingwer
1 EL Olivenöl
1 Bio-Orange
1 Lorbeerblatt
3 EL Balsamicoessig
Salz

Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)

Und so wird's gemacht:

1. Die Zwetschgen werden geputzt, entsteint und geviertelt.

2. Zwiebeln und Ingwer schälen. Ziebel, Ingwer und Chili in kleine Würfel schneiden.

3. Öl in einen Topf geben und erhitzen. Zwiebel, Ingwer und Chili hineingeben und dünsten. Anschließend die geviertelten Zwetschgen dazugeben.

4. Abrieb einer halben Orange und den Saft der ganzen in den Topf geben und unterrühren. Das Lorbeerblatt hinzufügen und den Deckel auf den Topf setzen. 15 min köcheln lassen.

5. Nun wird der Balsamicoessig zum Chutney gegeben und anschließend mit Salz abgeschmeckt. Das Lorbeerblatt wird entfernt und das enstandene Chutney wird noch heiß in die vorbereiteten Schraubdeckelgläser abgefüllt, diese werden sofort verschlossen.

Viel Spaß beim nachkochen!

Eure Lisa

Dienstag, 27. August 2013

Rucola-Pesto

Als bekennender Nudelfan, war mir mal wieder die Lust nach etwas anderem. Natürlich... Rucolapesto gibt es schon fast wie Sand am Meer. Aber eben noch nicht in meiner Küche. Also wurde es mal Zeit, selbst eines herzustellen. Welch Glück, dass ich noch etwas Rucola im Kühlschrank hatte :)

Und wie immer gilt, die Herstellung von Pesto ist kinderleicht. Das kann man mal schnell in einer (Lern-) Pause zwischendurch machen. Nochdazu kann man selbstgemachtes Pesto gar nicht mit dem aus dem Supermarkt vergleichen. Es schmeckt viel besser. Also ran an den Pürierstab, und schaut was in eurem Kühl- und Vorratsschrank zu Pesto verarbeitet werden kann!



Zutaten für 2 kleine Gläser oder 10-12 Portionen:
200 g Rucola
30 g Pinienkerne
80 g Parmesan
150 ml Öl
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Chili
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten.
  2. Rucola mit dem Stabmixer pürieren. Pinienkerne, Knoblauch und Parmesan zugeben. Nochmals gut pürieren. Mit Öl zu einem geschmeidigen Pesto anrühren. Nehmt hierfür soviel Öl, dass euch die Konsistenz eures Pestos zusagt.
  3. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.
Lasst es euch schmecken

Ricki

Montag, 26. August 2013

Zucchinicremesuppe

Hey liebe Challenge Freunde,

ihr braucht wohl noch eine Anregung?? Hier kommt sie - als Suppe. Perfekt um eure letzten Zucchinis zu verarbeiten.Und auch in der anstehenden kälteren Jahrezeit  wird sie euch schön von innen wärmen und an die schöne Zeit im Garten oder auf eurem Balkon erinnern.


Zutaten für 4 Teller (als Hauptspeise)
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 kleine Peperoni
1 kg Zucchini (ca. 2 große Zucchini)
3 TL Gemüsebrühe (Pulver)
200 g Schlagsahne
ca. 70 g Gorgonzola
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker

Und so geht's:
  1. Zwiebeln, Knoblauch und Peperoni in kleine Würfel schneiden. In heißem Öl anschwitzen.
  2. In der Zwischenzeit Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden (nicht schälen). Zucchini zu den Zwiebeln geben und kurz mit andünsten. 550 ml Wasser zugeben. Brühe einrühren. Deckel drauf und für 8 Minuten köcheln lassen.
  3. Währenddessen Sahne nicht ganz steif schlagen und Gorgonzola in kleine Stücke schneiden.
  4. Suppe mit Pürierstab pürieren. 3/4 der Sahne zugeben.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
  6. Suppe mit restlicher Sahne und Gorgonzola garnieren, dann servieren.
 
Viele Grüße
Ricki
 
P.S.: Das Rezept hierzu habe ich als abgewandelte Form aus einer ganz tollen Zeitung ;) Besorgt euch unbedingt mal eine "Lecker". Die Rezepte darin sind einfach lecker ;) Ich habe euch ja schonmal davon vorgeschwärmt. Die fleißigen Blogleser unter euch können sich vielleicht daran erinnern.

Sonntag, 25. August 2013

Schokoladige Cupcakes mit Himbeer-Pudding-Buttercreme-Topping

Habt ihr Lust auf Cupcakes? Heute kann ich euch meine neue Kreation empfehlen:

Schokoladige Cupcakes mit Himbeer-Pudding-Buttercreme-Topping

P.S.: Ich liebe meine neuen "Bauer sucht Frau" Teller <3

Zur Entstehungsgeschichte möchte ich euch diesmal einfach etwas mehr erzähen, denn hier sind gefühlte tausend Faktoren zusammen gekommen, die mich zu diesem Cupcake inspiriert haben.
  1. Die Grundidee habe ich in meiner Mittagspause "ausgearbeitet", denn da habe ich von meiner lieben Kollegin Anna (Gruß und riesiges Danke an Dich) einen Cupcake des Ladens "wir machen Cupcakes" in München bekommen. Ich sag euch - der war wirklich Inspiration pur!! --> Schaut doch dort mal vorbei, wenn ihr in der Münchner Innenstadt seid. Der Laden ist total goldig. Und die Cupcakes erst. Ich habe noch nie solch gute Cupcakes gegessen! Ihr müsst dem Laden jedoch einen gezielten Besuch abstatten, denn einfach so werdet ihr dort wahrscheinlich nicht vorbeikommen. Der Verkauf findet in einer Seitenstraße in der Nähe der Schrannenhalle statt.  
  2. Nachdem ich von meiner Schwester (Grüßlis und dankeschön auch an dich!) einen tollen Spritzbeutel (ENDLICH!!!) inklusive Tüllen zum Geburtstag bekommen hatte, war außerdem klar: Ich muss mich endlich mal wieder an ein tolles Topping machen.
  3. Noch dazu habe ich von meinem Schatz (hihi - Grüßlis und Danke auch an dich ;)) einen Workshop im besagten "Wir machen Cupcakes"- Laden bekommen. Und da ich da schließlich nicht hingehen und mich total blamieren kann, muss ich davor noch ein bisschen üben, denn ich habe bisher selten mit richtigen Spritzbeuteln gearbeitet ;) 
  4. So und nun zum vierten und letzten Punkt (jaaa irgendwann reichts auch ;)): Ich habe noch nie ein Pudding-Buttercreme-Topping gemacht.


Rezept für 18 Cupcakes:

Zutaten für den Schokoteig:
2 Eier
100 ml Sonnenblumenöl (ggf. mit Buttergeschmack)
230 ml Milch
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 gehäufte EL Backkakao
100 g Zucker
100 g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Und so gehts:
  1. Backofen auf 200° C vorheizen.
  2. Eier und Öl schaumig schlagen. Anschließend Milch zugeben.
  3. Mehl, Backpulver und Kakao in einer seperaten Schüssel mischen und über den flüssigen "Teig" sieben. Zucker zugeben. Nun kurz aber kräftig rühren. (Der Teig ist nun ein wenig klumpig - ich hab mich auch gewundert ;) Aber es trübt das Endergebnis nicht.)
  4. Gehackte Schokolade unterheben.
  5. Für 19 Minuten im Ofen backen, rausnehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für das Himbeer-Pudding-Buttercreme-Topping:
230 g (450 g) Himbeeren (TK)
1,5 EL (3 EL) Zucker
1 EL (3 EL) Maisstärke
120 g (240 g) Butter
1,5 EL (3 EL) Puderzucker
Verzierung: Zartbitter-Schoko-Streusel, frische Himbeeren.
Verwendet die Zahlen in klammern, wenn ihr auf ein üppiges, großes Topping steht. Für kleine Toppings, wie die auf meinen Cupcakes reichen euch die "normalen" Zutatenangaben.

Und so gehts:
  1. Himbeeren in der Mikrowelle auftauen. Den beim Auftauen entstandenen Saft gleich in einen Messbecher geben. Die restlichen Himbeeren passieren und zum Saft geben.
  2. 3 EL vom Himbeermuß abmessen und in ein kleines Schüsselchen geben. Mit Zucker und Maisstärke gut verrühren.
  3. Den Rest des Himbeermußes aufkochen. Dann vom Herd nehmen und mit Himbeer-Maisstärke-Mischung verrühren. Verwendet hierzu am besten einen Schneebesen. Wieder auf die Herdplatte ziehen und nochmals kurz aufkochen.
  4. Den Pudding sofort mit Frischhaltefolie abdecken, sodass sich keine Haut bildet. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, sodass später bei der Zugabe der Butter nichts gerinnt. Dies geht schneller, wenn ihr den Topf in ein kaltes Wasserbad stellt.
  5. Butter mit Puderzucker schaumig rühren. Lasst hier eure Küchenmaschine ruhig etwas länger auf höchster Stufe schlagen.
  6. Nun noch den Pudding unterrühren.
  7. Nun gehts ans verzieren. Gebt die Pudding-Buttercreme in euren Spritzbeutel und spritzt die Creme auf euren Cupcake. Anschließend könnt ihr diese noch wie ich mit Schokostreuseln und Himbeeren verzieren.
Tipp 1: Ich habe für das Topping Tiefkühlhimbeeren verwendet, da diese beim Auftauen schon einen "Saft" produzieren. So benötigt ihr nicht ganz so viele Himbeeren.

Tipp 2: Für alle, die sich genau wie ich fragen, was Maisstärke ist: Das ist einfach nur das gute alte Mondamin, auch Speisestärke genannt ;)

So und nun viel Spaß beim nachbacken und genießt sie. Ich hoffe ihr seid genauso begeistert vom Topping wie ich ;)

Viele Grüße
Ricki <3

Einweck-Event mit Franzi Schweiger und "Deutschland - Mein Garten"

Hallo liebe Blogschokolade & Butterpost-Fans,

wenn ihr unsere Facebook-Fanpage fleißig verfolgt, habt ihr sicher mitbekommen, dass wir bei einem Einweck-Event waren. Man bemerke: Es war nicht einfach nur "Irgendein Event" - Neiiiiin.... Aber nun von Anfang an... ;)

Am 17. Juli haben uns die Mädles von der Kampagne "Deutschland - Mein Garten", bei der sich alles um deutsches Obst und Gemüse dreht, eine Mail geschrieben. In dieser haben sie erstmal von unseren Blog geschwärmt ;) Aber dann kam der Oberknaller: Wir wurden gefragt, ob wir nicht Lust hätten, am Freitag, den 23. August bei einem Koch-Event teilzunehmen. Aber das war noch nicht alles - obwohl ihr uns ehrlich gesagt auch zu diesem Zeitpunkt schon an der Angel hattet ;)). Sie schrieben weiterhin, dass Franzi Schweiger mit von der Partie wäre. Für alle, die es nicht wissen: Franzi führt zusammen mit ihrem Mann, dem Fernsehkoch Andi Schweiger, das kleinste Münchner Sterne Restaurant, Schweiger². Sie beide sind Botschafter von "Deutsches Obst und Gemüse".


Lisa und ich haben uns sogleich abgestimmt - es war sofort klar: "WIR MÖCHTEN DABEI SEIN!!"

Nach und nach nahm die Planung Gestalt an. So wurden auch wir, die eingeladenen Bloggerinnern, in die Vorbereitungen miteinbezogen. Ok... Einbezogen ist wohl nicht ganz richtig. Es handelte sich nämlich um ein "Wunschkonzert mit dem Namen Ponyhof", ist das nicht toll? Wir durften uns ein paar Zutaten wünschen, die Franzi bei ihren Rezepten berücksichtigen wollte.

Lisa und ich waren die ganze Zeit schon total aufgeregt und haben dem großen Tag entgegengefiebert.

Franzi im Garten ihrer Oma

Meine lieben Kolleginnen haben es mir dann schließlich ermöglicht an diesem besonderen Tag ganz früh aus der Arbeit zu kommen (Danke Mädels ;)) und dann ging es auch schon los. Wir haben uns mit Marie von "Deutschland - Mein Garten" am viel befahrenen Münchner Hauptbahnhof getroffen. Von dort aus ging es los nach Rosenheim zu Franzis Oma, in deren Haus das Event stattfand. Die Fahrt dorthin verging wie im Flug. Wir haben schließlich auch pausenlos gequatscht - Frauen eben ;)

Dort angekommen, haben auch schon die beiden anderen Bloggerinnen Dorothée von Bushcooks-Kitchen und Claudia von Dinner um Acht zusammen mit Franzi und ihrer Oma auf uns gewartet. Nach einem kurzen Kennenlernen (mit einer Vielzahl an Fotos) und einem Rundgang durch den großen, gepflegten und ländlichen Garten konnte es dann auch schon losgehen.
Wir haben uns mit Messern und Sparschälern bewaffnet und sind den Gurken zu Leibe gerückt.
Wir haben Salatgurken, ein Kürbis mit Aprikosen, Birnen mit Thaiti-Vanille und Zwetschgen mit Rum eingeweckt.




Das Einwecken von Marmelade war Lisa und mir - obwohl wir mittlerweise leidenschaftliche Marmeladenkocher sind, komplett neu. Denn es wurde nichts im Topf gerührt. Sondern es hieß lediglich ab mit den Zutaten in den Mixer und rein in die Weckgläser. Anschließend dann für ca. 35 Minuten in den Ofen.

"Blitz-Zwetschgen-Marmelade", wie Claudia von "Dinner um Acht" sie nannte ;)
Wenn ihr jetzt selbst Lust bekommen habt, das Einwecken selbst zu probieren, so findet ihr die vier Rezepte dieses wunderschönen Nachmittags natürlich auch auf der Internet Seite Deutschland - Mein Garten.

Außerdem hat uns Franzi ihre neuen, kleinen "Schätze" vorgestellt: die "Municakes". Hier seht ihr die leckeren, kleinen Dinger...hmmm.... :) Sehen die nicht fantastisch aus? Wir haben die schnuckeligen Glas-Kuchen aber nicht gleich verputzt, sondern die Beute stolz mit nach Hause genommen ;)





Viele Grüße
Ricki und Lisa <3

Samstag, 24. August 2013

Heiße-Schokolade-Cupcakes

An alle Kaba-Fans da draußen,

ich habe die ultimativen Cupcakes für euch: meine Heiße-Schokolade-Cupcakes. Aber auch die Nesquik-Trinker unter euch müssen nicht traurig sein, denn es kann jede Art von Trinkschokoladepulver verwendet werden. Wer unseren Blog ganz genau verfolgt, der hat den Namen dieses Rezepts sicher schon mal irgendwo gelesen ;) Ja, ganz richtig, ich habe schon im Post zu Rickis Geburtstag davon berichtet. Ich habe die Cupcakes nämlich genau anlässlich ihres Geburtstags gebacken. Mitten in der Nacht um 1 Uhr hat mich das Backfieber gepackt und ich habe losgelegt. Und taddaaaaa, das ist dabei herausgekommen:



Zutaten (für 16 Stk.):

Für den Teig:
250 ml Milch
25 g Trinkschokoladenpulver (Kaba ftw!)
80 g weiche Butter oder Margarine
120 g weißer Zucker
80 g brauner Zucker
240 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier

Für das Frosting:
30 ml Milch
15 g Trinkschokoladenpulver
250 g Puderzucker
80 g weiche Butter

Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Die Milch in eine große Tasse geben und in der Mikrowelle lauwarm bis warm machen. Dann den Kaba oder anderes Trinkschokoladepulver einrühren. Abkühlen lassen.

3. In einer Schüssel werden Butter, Zucker, Mehl, und das Salz auf geringer Stufe mit dem Handrührgerät verquirlt, bis eine sandige Masse enstanden ist. In die abgekühlte (ehemals heiße ^^) Schokolade werden die Eier gegeben - mit einem Schneebesen verquirlen. Auf zwei Portionen und bei mittlerer Geschwindigkeit unter den Teig rühren. Weiterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Muffinblech mit Papierförmchen versehen und die Mulden zu 2/3 mit Teig füllen. Diese Anweisung unbedingt befolgen, denn die Muffins gehen sehr stark auf (--> 1 Pkch. Backpulver!!!). Und noch ein Tipp: den Teig ruhig schütten, denn er ist relativ flüssig. So geht weniger daneben, als wenn ihr mit einem Löffel oder Portionierer arbeitet.
Nun kommen die Cupcakes bei 190 °C für 20 min in den Ofen. Nach ablauf der Zeit die Hölzchen-Probe durchführen. Wenn kein Teig am Hölzchen haften bleibt, sind die Muffins fertig und können aus dem Ofen geholt werden. Ca. 20 min abkühlen lassen  und aus der Form lösen.


5. Während die Muffins abkühlen, wird das Frosting zubereitet. Dafür wiederum Milch in einer Tasse leicht erwärmen und das Schokopulver darin auflösen - komplett auskühlen lassen. Währenddessen Puderzucker und Butter auf kleiner Stufe mit dem Quirl zu einer pudrigen Masse, ähnlich wie Schnee, verrühren. Dann wird Trinkschokolade hinzugegeben und das Ganze wird auf höchster Stufe zu einer lockeren Masse aufgeschlagen.

6. Kurz vor dem Servieren (es kann zwischenzeitlich im Kühlschrank zwischengelagert werden ;)) wird das Frosting entweder mit der Palette oder einem Spritzbeutel auf die Cupcakes aufgetragen. Fertig!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und anschließendem Schlemmen!

Eure Lisa <3

Mittwoch, 21. August 2013

Johannisbeer-Pfirsich-Marmelade

Hallo liebe Einmach- und Marmeladen-Freunde,

endlich habe ich es auch getan! Meine erste Marmelade ist entstanden. Und es stimmt wirklich. Es ist total einfach. Ich bin begeistert. Ihr schneidet nur Obst klein, püriert dieses und kocht es anschließend mit Gelierzucker auf. In Gläser füllen --> Fertig *Puh*Geheimnis gelüftet*

Gott sei dank hatten wir noch einen Strauch mit seeehr späten Johannisbeeren, den ich nach meinem Urlaub noch plündern konnte. Kaum zu glauben, dass wir das Obst in den letzten Jahren kaum geerntet haben.




Zutaten für 6 Gläser:
700 g Johannisbeeren
800 g Pfirsiche (reines Früchtfleisch, d.h. ca. 9 Pfirsiche)
500 g Gelierzucker (3:1)
1 Vanilleschote

Und so geht's:
  1. Johannisbeeren pürieren. 350 g des Pürees anschließend noch passieren.
  2. Pfirsiche mit dem Sparschäler häuten und vom Kern befreien. Bis auf ein paar klein geschnittene Stückchen ebenfalls pürieren.
  3. Johannisbeer- und Pfirsichpüree in einem großen Topf vermischen.
  4. Vanilleschote längs halbieren und Vanillemark rauskratzen. Zusammen mit der ausgekratzten Schote zum Fruchtpüree geben.
  5. Gelierzucker zugeben und alles für 8-10 Minuten aufkochen.
  6. Ausgekratzte Vanilleschote entfernen.
  7. In saubere Gläser geben, Deckel drauf und verschlossene Gläser auf dem Kopf abkühlen lassen.
Viele Grüße
Ricki <3

Montag, 19. August 2013

Minz-Limo-Sirup

Sie wuchert und wuchert in meinem Garten - die Minze. Ein wirklich tolles Kraut für Salate, Gemüse oder auch Desserts. Aber meistens braucht man nur sehr wenig davon, obwohl ich gerade von der Pfefferminze wirklich büschelweise hätte ;) Darum dachte ich, bevor ich wieder alles trockne und zu Tee verarbeite, mach ich doch lieber einen tollen Sirup für heiße Tage daraus. An Tee will ich nämlich bei 33 °C im Schatten nicht denken :D Also nix wie los in den Garten, Minze gepflückt und losgelegt.




Zutaten (für 4 Fläschchen à 250 ml):

10 Stängel frische Minze
1 Liter Wasser
Saft von 3 Zitronen
700 g Zucker
4 Fläschchen
 (Fläschchen vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)

Und so wird's gemacht:

1. Zitronensaft, Wasser und gewaschene Minze in einen Topf geben und über Nacht stehen lassen (am besten 24 Stunden).

2. Gemisch aufkochen und ca. 2 min köcheln lassen. Topfinhalt durch ein Tuch im Sieb abseihen, Flüssigkeit auffangen und zurück in den leeren Topf geben.

3. Minz-Zitronen-Wasser mit Zucker aufkochen, bis dieser vollständig gelöst ist. Weitere 5 min einkochen.

4. Fertigen Sirup noch heiß bis zum Rand in die sterilen Flaschen füllen und fest verschließen. Die Flaschen für 5 min hinlegen, so, dass der Flaschenhals komplett mit Sirup bedeckt ist, denn nur so wird der Sirup haltbar.

Der Sirup ist verschlossen ca. 6 Monate haltbar. Dunkel lagern.
Nach dem Öffnen kühl lagern und zügig aufbrauchen.

* Zubereitung der Minz-Limo*

Sirup ins Glas geben und mit
kaltem Mineralwasser mischen
- Eiswürfel dazu und genießen!

Mischverhältnis:
Sirup : Wasser = 1 : 5


Mini-mini-mini-Giveaway: hier könnt ihr euch mein Ettikett für den Minz-Limo-Sirup herunterladen.


Viel Spaß beim köcheln und basteln,

eure Lisa :)

Samstag, 17. August 2013

Japan: Süßsaure Auberginen mit Sesam

Liebe Weltenbummler und Gourmets,

heute habe ich zum ersten Mal etwas aus meinem neuen Kochbuch "In 120 Rezepten um die Welt" von Allegra McEvedy gekocht. Das Rezept wurde natürlich gleich mal nach dem eigenen Geschmack abgewandelt, meine Variante findet ihr gleich hier. Beispielsweise verwendete ich braune Sojasauce statt heller, da ich ihren feinen Geschmack liebe. Auch eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt - einfach ausprobieren.
 Es war, wie gesagt, das erste Rezept, das ich nachgekocht habe. Und dann auch noch ein japanisches - meine zweite Premiere an diesem Tag. Sonst hatte ich nur chinesisch oder thailändisch gekocht. Umso begeisterter war ich von dem Ergebnis, von dem ich mir nicht viel erwartet hatte. Die Aromen waren himmlisch und haben der sonst so eintönigen Aubergine noch richtig Geschmack verliehen. Ich würde mich freuen, wenn ihr dieses, eher ausgefallene Rezept, auch mal versuchen würdet! Also haut rein!


Alles Liebe, eure Lisa




Zutaten für 4 Portionen:

1 kg Auberginen, in 3 cm dicke Scheiben geschnitten
30g geröstete Sesamkörner
50 g Ingwerwurzel, geschält und fein gehackt
50 ml Sesamöl
200 ml Reiswein
200 ml Reisweinessig
60 ml braune Sojasauce
2 EL Honig
Salz

Und so geht's:

1. Der Backofen wird auf 180 ° Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Ein Backblech (mit höherem Rand) mit 3 großen Prisen Salz ausstreuen.

2. Die Schale der Auberginen einmal einritzen und die Scheiben nebeneinander auf das Backblech legen. Die Scheiben mit etwas Salz bestreuen und 20 Minuten ruhen lassen.

3. Ingwer, Reiswein, Reisweinessig, Sesamöl, Sojasauce und Honig in einem kleinen Topf einmal aufkochen. Anschließend die Herdplatte ausschalten und die gerösteten Semsamkörner dazugeben.


4. Die Auberginenscheiben mit Küchenkrepp abtupfen und das Bleck auswischen. Den Sud aus dem Topf auf das Blech gießen und die Auberginen hineinsetzen, sodass sie möglichst zu 2/3 von der Flüssigkeit umgeben sind. Anschließend wird das Blech mit Alufolie abgedeckt, die Ränder werden dabei angedrückt, sodass das Gemüse im Dampf garen kann. Das Blech wird in den vorgeheizten Backofen geschoben, wo es 30 min drin bleibt. Nach dieser halben Stunde wird die Alufolie entfernt und die Scheiben einmal umgedreht, weitere 30 min backen. Schließlich werden sie nochmals gewendet und ein letztes mal ca. 15 min gebacken. Fertig!


Donnerstag, 15. August 2013

Mini-Käsekuchen

Liebe Cheesecake-Fans,

ich hab hier ein klasse Rezept von GU aus dem Buch Mini-Kuchen für euch. Damit lassen sich ganz schnell und einfach kleine Käsekuchen zaubern. Der Clue: obendrauf kommt ein Marmeladen-Strudel, der dem leckren Stückchen noch etwas Fruchtigkeit verleiht. Ich habe das Rezept letztes Wochenende ausprobiert, als ich für einen 30. Geburtstag gebacken habe. Die Gäste waren restlos von den kleinen Leckereien begeistert. Das heißt 100 % Weiterempfehlung :)




Zutaten (für 12 Stk.)
  • 80 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 40 g Hartweizengrieß
  • 1/2 abgeriebene Schale und Saft von Bio-Zitrone
  • 500 g Quark (20 % Fett)
  • 2 Größe M Eier
  • 2 TL Speisestärke
  • 50 g Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre
  • 12 Förmchen von je ca. 100 ml Inhalt

Und so wird's gemacht:
1. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Grieß in einer Rührschüssel cremig rühren. Zitronenschale und -saft mit dem Quark und den Eiern unterrühren. Die Speisestärke darüberstäuben und unterheben. Die Konfitüre in einem kleinen Topf erwärmen, bis sie schön geschmeidig wird. 
2. Die Quarkmasse in die Förmchen verteilen. Jeweils ca. 1 TL Konfitüre daraufgeben und diese mit einer Kuchengabel spiralförmig leicht in die Quarkmasse einrühren. 

3. Die Kuchen im heißen Ofen (Mitte) ca. 30 Min. backen, bis sie aufgegangen und schön gebräunt sind. Die Kuchen 10 Min. in der Form stehen lassen, dann herauslösen und komplett abkühlen lassen. 
 Ich wünsche euch viel Freude beim nachbacken.
Eure Lisa

Montag, 12. August 2013

Beeren Smoothie zum Frühstück

Auch wenn unsere Beeren Challenge schon vorbei ist, kann man von diesem Obst nie genug bekommen. Allein die kräftige Farbe dieses Smoothies verspricht einiges, was!? Daher habe ich ein schnelles und einfaches Rezept für einen leckeren Beeren-Smoothie für euch. Diesen könnt ihr auch gerne mal als leckeres Frühstück trinken. Bei dieser Hitze reicht das einfach oft, wie ich finde.
Zutaten für 1 Großes Glas:
50 g schwarze Johannisbeeren (gerebelt und gewaschen)
60 g Beerenmix
2 EL Haferflocken
80 ml Zitronenlimo
3 Eiswürfel
1/2 EL Puderzucker
Und so wird's gemacht:
  1. Johannisbeeren zusammen mit dem Beerenmix und den Haferflocken pürieren.
  2. Eiswürfel zugeben und nochmals kräftig durchpürieren.
  3. Zitronenlimo zum Obst geben und pürieren.
  4. Nun alles in ein großes Glas geben und genießen.
Lasst es euch schmecken
Ricki

Samstag, 10. August 2013

Rotweinburger mit Kräuter-Foccacia vom Grill

Habt ihr schon auf das Rezept gewartet?? Hier kommen endlich meine berühmten Rotwein Burger, die ich sogar schon zum zweiten Mal gemacht habe.

Ok, das klingt jetzt wahrscheinlich für die meisten von euch nicht sehr viel. Für mich jedoch ist das oft. Mir schmecken zwar (eigentlich - bis auf sehr wenige Ausnahmen, aber das passiert wohl jedem) alle meine/unsere Gerichte extrem gut. Dennoch schaffen es nur die besten der besten Rezepte (egal ob es sich nun ums Kochen oder Backen handelt), dass sie wieder und wieder in unseren Kochtöpfen oder dem Backrohr landen. Warum das so ist, fragt ihr euch? Meine nachkoch- und -backliste ist einfach unendlich lang. Nochdazu habe ich so viele Ideen im Kopf die umgesetzt werden wollen. Daher bleiben leider auch sehr gute Rezepte nur hier auf dem Blog und warten darauf, dass ihr sie nachkocht und genauso toll findet wie wir. Aber wir möchten euch ja weiter eine Vielzahl an Rezepten vorstellen, sodass wir uns auch gar nicht an einem Rezept festhalten wollen. 
Außer eben an diesem Rezept zum Beispiel: Rotwein Burger in Focaccia. Hier ist einfach alles stimmig und hat uns von vorne bis hinten begeistert- und vor allem eure Gäste werden sie lieben!

Also plant am besten gleich mindestens zwei Burger pro Person ein. Das ist mein ernst!

Zu meiner Geburtstagsfeier habe ich dieses mal sogar die Foccacia Semmeln selbst gebacken. Ein Traum - das kann ich euch sagen! Sie sind wirklich perfekt geworden - gut vielleicht ein bisschen zu rund, aber was solls... Der Geschmack ist natürlich das wichtigste. Dieser war definitiv genial. Aber auch sonst können sie sich sehen lassen ;) Und sie waren einfach unglaublich schnell und einfach gemacht.

Ach ja, und so riesig wie die Burger auf dem folgenden Bild aussahen, waren sie gar nicht. Man konnte sie wirklich gut in den Mund bekommen ;)


Rezept für 4 Personen:

Zutaten für die Rotwein-Patties:
350 ml Rotwein
1 EL brauner Zucker
700 g gemischtes Hackfleisch
Meersalz, Pfeffer
Semmelbrösel

Und so gehts:
  1. Rotwein zusammen mit dem Zucker einköcheln lassen, bis eine schöne Reduktion entsteht (ca 20 Minuten)
  2. Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und 3 EL der Rotweinreduktion zugeben. Wenn der Teig zu nass ist, ein paar Semmelbrösel zugeben.
  3. Patties entweder mit Patty-Presse oder per Hand formen und beiseite stellen.


Zutaten für 8 Focaccia-Semmeln:
600 g Mehl
1,5 Päckchen Trockenhefe
2 TL Zucker
4 TL Salz
350 ml lauwarmes Wasser
70 ml Olivenöl
2 EL Oregano
2 EL Rosmarin
feines Meersalz

Und so geht's:
  1. Mehl mit Trockenhefe vermischen. Zucker und Salz zugeben. Und (am besten in der Küchenmaschine) mit Wasser zu einem glatten Teig kneten (lassen).
  2. Teig in einer Schüssel mit leicht feuchten (warmes Wasser) an einem warmen Platz ca. 30 Minuten gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit frischen Oregano und Rosmarin klein hacken und mit Olivenöl vermischen.
  4. Backofen auf 240° C vorheizen.
  5. Nach Ablauf der Wartezeit den Focacciateig in 8 Kugeln teilen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten und leicht (!) platt drücken.
  6. Mit Kräuteröl bestreichen und ein bisschen feines Meersalz darüber verteilen.
  7. Im Ofen für ca. 10 Minuten backen.


Zutaten zum fertig stellen der Rotwein-Burger:
100 g weiche Butter
2 EL Rosmarin
2 Tomaten
einige Ruculablätter
Pattys, Rotweinreduktion und Focaccia Semmeln (von oben)
16 Scheiben Frühstücksbacon
4 Scheiben Sandwichkäse (z.B. Gouda)

Und so geht's:
  1. Für die Rosmarin-Butter weiche Butter mit frisch gehackten Rosmarin vermischen.
  2. Tomate waschen und in Scheiben schneiden. Rucula waschen und trocken tupfen.
  3. Patties und Bacon grillen. Die Pattys alle 2-3 Minuten mit der Rotweinreduktion bestreichen.
  4. Focaccia in der mitte auseinanderschneiden und mit Rosmarinbutter bestreichen. Ebenfalls mit der Butterseite nach unten kurz (2 Minuten) auf den Grill legen.
Nun noch nach Lust und Laune belegen und genießen.


Ich hoffe weiß sie schmecken euch genauso gut wie uns - also probiert es aus. Es lohnt sich ;)

Viele Grüße und genießt das schöne Wetter
Ricki <3

Freitag, 9. August 2013

Leckere Johannisbeer-Haferflocken-Muffins

Habt ihr auch noch so wie ich Johannisbeeren im Garten? Oder einfach nur Lust auf ein paar fruchtige Muffins? Dann probiert doch dieses Rezept. Eigentlich wollte ich es schon zur Challenge "Rote Beeren" im Juli posten, aber (leider) war ich durch meinen Urlaub ein bisschen spät dran... Aber ihr wisst ja - lieber spät als nie ;)

Wenn ihr auch so wie ich "Mitesser" habt, die vor allem neuen zurück schrecken, dann verratet ihnen besser nicht, dass die Muffins mit Haferflocken gemacht wurden. Das schmeckt man eigentlich gar nicht. Sie schmecken einfach nur ein bisschen Kerniger. Aber seeehr gut.

Zutaten für 12 Muffins:
2 Eier
90 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 EL Milch
5 EL Sonnenblumenöl
2 TL Backpulver
3 TL Essig
150 g Mehl
80 g Haferflocken
3 EL Batida de Coco (wenn Kinder mitessen, bitte weglassen. ggf. durch Kokossirup tauschen)
150 g Johannisbeeren (rote und schwarze Johannisbeeren mischen)
100 g Marzipan
Und so wird's gemacht:
  1. Backofen auf 175°C vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Das dauert in der Küchenmaschine ca. eine Minute.
  3. Milch und Öl zugeben und verrühren.
  4. Backpulver mit Essig mischen. Mehl unter die Ei-Zuckermasse geben und zügig verrühren. Backpulver-Essiggemisch zum Teig geben.
  5. Haferflocken und Batida de Coco unterrühren.
  6. Marzipan in kleine Stücke schneiden und vorsichtig mit den Johannisbeeren unter den Teig geben.  
  7. Nun den Teig in die Muffin-Förmchen geben und für 25 Minuten backen lassen. Denkt dran die Stäbchenprobe durchzuführen. Wir wollen schließlich gute Muffins ;)
Und wie immer gilt: JA - das Marzipan kann man auch weg lassen. Aber mir schmeckt es ;)
Viele Grüße
Ricki

Mittwoch, 7. August 2013

Ricki hat Geburtstag! Jetzt wird gefeiert :)

Hallo ihr Lieben,

letzten Sonntag war ein ganz besonderer Tag, vor allem für meine Ricki: sie hatte Geburtstag! Da musste natürlich ordentlich gefeiert werden. Und wir beide wären nicht wir, wenn wir zu diesem Anlass nicht auch ordentlich aufgetischt hätten.
Noch am Samstag waren wir zusammen mit ihrem Freund in unserer Stamm-Bar und haben in den Geburtstag reingefeiert. Entgegen meiner Ankündigung, das ich nichts für sie backen würde, tat ich es dann doch. Ich dachte mir: "Hallo? Am Geburtstag deiner Food-Blogger-Kumpanin bäckst du keinen Kuchen? Das geht doch nicht!". Ich kam also um 1 Uhr nachts von unserer kleinen Feier in der Bar heim und machte mich auch gleich ans Backen - das hat echt riesig Spaß gemacht. Das Ergebnis waren 16 Heiße-Schokolade-Cupcakes...hmmmm....lecker! Das Rezept findet ihr hier.
Am Sonntag machte ich dann, nach einer Lernsession für die Uni, noch das Topping auf meine bis dato noch "Muffins" und vollendete sie.



Außerdem bereitete ich noch einen Krautsalat für die Feier zu denn: meine Maus hatte beschlossen zu grillen! YEAH! Aber nicht so 08/15-mäßig OOOOH NEIN! Es gab Rotweinburger mit selbstgebackenem Rosmarin-Foccacia. Ich sage euch, ein Traum. Auch das Rezept dafür wird hier bald online gestellt. Als ich zu Rickis Feier eintraf gings heiß her in der Küche: Papa, Mama und Schwester, alle wurden eingespannt und halfen mit. Ich dann natürlich auch ^^ Die Ricki ist einfach super im deligieren und rumkommandieren xD Schließlich war alles vorbereitet und die tollen Bruger landeten auf dem Grill, ebenso wie die mit Rosmarinbutter eingestrichenen Foccacia-Semmeln und der Speck. Dann wurde im kleinen Kreis aus Familie und Freunden Burger gestapelt, geschichtet und anschließend geschlemmt. Dank des Wetters, der Leute und natürlich dem tollen Essen, war es eine rundum gelungene Feier in schöner Atmosphäre.



Ihr wollt aber auch sicher wissen, was ich meiner Ricki geschenkt habe, oder? Na klar verrate ich euch das :) Eine lila Schürze mit goldenem Aufdruck: Rickis Schriftzug und ein goldener Cupcake. Fotos seht ihr hier:


Auch in Kombination mit den Highheels, die Ricki von ihrer Oma (!!!!) bekommen hat, sieht die Schürze ganz chic aus, oder?


Außerdem bekam sie von ihrem Freund einen Cupcakes-Workshop geschenkt - soooo cool! Bin gespannt was sie danach alles zu berichten hat. Weitere Geschenke rund um das Thema Kochen und Backen waren natürlich Pflicht, wie z. B. ein Spätzle-Sieb oder ein Spritzbeutel :) Jetzt ist die  Ricki SO GUT WIE ausgestattet, aber finden tun wir natürlich beide immer wieder neue Sachen zum Kochen oder Backen, die wir unbedingt brauchen.

Nach dem Essen und Auspacken dachten Ricki und ich, das wir mal wieder ein paar Fotos zusammen machen könnten, damit ihr auch mal wieder seht, wer hier alles verbricht, was so auf dem Blog herumgeistert. Also haben wir für euch mal ein wenig abgespackt, das Ergebnis seht ihr hier:


Das war jetzt ein ziemlich ausführlicher Einblick in unser Leben, ich hoffe es hat euch Spaß gemacht, auch einmal etwas mehr über uns zu erfahren.


Alles Liebe,
Lisa

Das erste Cup-Maß-Rezept - Salted Peanut Cookies

Hallo ihr Lieben,

es gibt sicher ein paar unter euch die sich jetzt fragen: "Hä?? Cup-Maß? Was ist das denn?" Das ist eine Einheit aus Amerika, die mit einer Art "Löffelsystem" funktioniert, d.h. kein lästiges Abwiegen mehr, es geht nach Volumen, nicht nach Gramm. Mehr Informationen und Rezepte findet ihr in der Rubrik Backen mit Cup-Maß hier auf unserem Blog. 
Ricki und ich machten uns jedenfalls ans Werk, meine neu erworbenen, bunten Löffel bzw. Cups auszutesten und waren echt überrascht, wie simpel alles geht. Schwupp-di-wupp, nach 10 min war der Teig (auch Dank Rickis toller KitchenAid :)) fertig. Auch das Portionieren ging schnell, auch wenn Ricki mit der Größe der Häufchen, die ich aufs Blech gesetzt hatte, nicht zufrieden war. Und jaaaa, am Schluss hab ich auch eingesehen, das sie EVENTUELL etwas groß waren ^^ Dennoch sind einige sehr leckere Cookies rausgekommen, wie ihr seht:




Zutaten:
  • 1/2 Cup Margarine
  • 1/3 Cup weißer Zucker
  • 1/3 Cup brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 1/4 Cups Mehl
  • 1 TL Backpulver
  •  1 Prise Salz
  • 1/2 Cup Halbbitterschokolade, grob gehackt
  • 1/2 Cup gesalzene Erdnüsse


Und so wird's gemacht:
  • Butter und Zucker in einer Rührschüssel schaumig rühren. Dann das Ei dazugeben und weiterrühren. Nun wird der Vanilleextrakt untergerührt. Mehl, Backpulver und Salz separat mischen. Nach und nach zur Buttermasse dazugeben und langsam vermengen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun Schokostückchen und Erdnüsse unterheben. 
  • Backofen auf 180 ° C vorheizen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln kleine Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Diese sollten keinen größeren Durchmesser als 4 cm haben. Zwischen den Häufchen ca. die doppelte Menge Platz lassen, denn sie werden noch ziemlich aufgehen und verlaufen. Dann für 12 - 15 min im Ofen backen bis sie am Rand leicht braun sind. 

    Achtung: Sie sehen am Anfang etwas hell und noch "unfertig" aus. Aber so sind sie perfekt! (Ricki und ich hatten ein Blech länger drin und die Cookies sind eben eher Kekse [schön knusprig ^^] geworden und haben nicht die tolle Cookie-Konsistenz, die eben einfach ein bisschen weicher sein muss).
    Wir hoffen, euch gefällt unsere neue Rubrik "Backen mit Cup-Maß". Gerne könnt ihr uns Feedback dazu geben!
    Liebe Grüße,
    Lisa und Ricki <3 

Dienstag, 6. August 2013

Cup-Maß

"Na, was ist das denn?" fragt ihr euch?

Nein, es hat nichts mit Körpchengröße oder einem Tennismatch zu tun. Hier geht es um eine Maßeinheit, die vor allem in der anglo-amerikanischen Küche verwendet wird. Aber der 'Trend' schwappt langsam auch nach Europa, dadurch das man in unterschiedlichsten Portalen, wie zum Beispiel Pinterest, immer wieder Rezepte findet, für die man diese 'Cups' benötigt.



Mich hat das Thema schon länger interessiert und da ich immer wieder Rezepte finde, die Cup-Einheiten verwenden, habe ich mir solche Cups, auch US-Cups genannt, zugelegt. Mir war es einfach immer zu anstrengend, das Volumenmaß Cup in Gramm umzurechnen. Man muss beim Umrechnen nämlich darauf achten, ob man z. B. einen Cup Butter oder einen Cup Mehl braucht. Schließlich wiegt das gleiche Volumen Butter mehr als Mehl. Da ist es doch einfacher, sich einfach gleich die Cups zu kaufen, die kann man schließlich für eine Reihe von Rezepten verwenden.
Hier aber erst nochmal ein klein wenig Theorie für die, die es interessiert:

"Das (oder der) cup (deutsch: Tasse) ist eine in der Küche verwendete angloamerikanische Maßeinheit für das Volumen, also ein Raummaß. Das Einheitenzeichen lautet cup, oder, wenn nicht aus dem Zusammenhang klar ist welche Definition gemeint ist, Imp.cup bzw. US.cup.
In amerikanischen Kochrezepten ist der amerikanische Cup (US-Cup) noch weithin in Gebrauch.
Der britische Cup (Imperial Cup) ist in Großbritannien selbst kaum noch üblich, sondern nur noch in einigen ehemaligen Kolonien. Verwendet man einen metrischen Messbecher, sind 235 ml eine brauchbare Näherung für den US-Cup und 285 ml für den Imperial Cup.
Das Cup heißt zwar wörtlich übersetzt Tasse, ist aber anders als die z. B. in deutschen Kochrezepten übliche ungefähre Maßeinheit Tasse eine definierte Einheit. Wenn auch mehrere unterschiedliche Definitionen des Cup existieren, so beschreibt doch jede dieser Definitionen jeweils eine exakte Menge. Eine hiesige Kaffeetasse ist meist auch merklich kleiner als ein Cup, was z. B. beim Übersetzen von Rezepten beachtet werden muss."

So, jetzt seid ihr ein bisschen schlauer als vorher was die Cups angeht. Und ich übrigens auch ;) Ihr dürft euch in Zukunft also auf viele tolle Cup-Maß-Rezepte freuen, die ich (und bald sicher auch Ricki, wenn diese sich auch Cups zugelegt hat ;)) hier auf dem Blog veröffentlichen werde.

Vielleicht kann ich euch ja von dieser etwas anderen Art zu backen überzeugen und ein bisschen mitreißen!

Alles Liebe,
eure Lisa

Sonntag, 4. August 2013

Zucchinipuffer mit griechischem Joghurtdip

Hallo liebe Blogfans,

hier kommt schon das nächste tolle Challenge-Gericht für August: Zucchinipuffer. Das war eine ganz schön grenzwertige Erfahrung für die liebe Ricki, die Eier hasst (ausgenommen natürlich im Kuchen ;)). Ob Rührei, Spiegelei oder gestocktes Ei - damit kannst du Ricki jagen. Tja, leider braucht man für jeglichen Puffer zur Bindung Eier. So auch hier. Aber sie hat sich wacker geschlagen und immerhin 4 Stück gegessen, bin soooo stolz auf meine Rickimaus :) Und in dem Dip waren auch noch rohe Tomaten....auch nicht gerade das, was Ricki mag. Ihr merkt schon, ja, ich hab das Rezept ausgesucht ^^ Aber am Ende hat es der Ricki dann (glaub ich) doch ganz gut geschmeckt. Nächstes mal machen wir dann einfach wieder selbstgemachte Nudeln mit Pesto, Ricki, versprochen <3
Dennoch: hier das Rezept zu den sommerlich leckeren Zucchinipuffern :)


Zutaten (für 2 Personen):
  • 550 g Zucchini
  • Salz
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 Eier
  • 50 g Mehl
  • 1 TL rosenscharfes Paprikapulver
  • gemahlener Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Tomate
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g griechischer Schafsmilchjoghurt
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • gemahlener Pfeffer

Und so wird's gemacht:

1. Zucchini waschen, Enden abschneiden. Zucchini auf der Küchenreibe fein raspeln (schneller geht's mit der Küchenmaschine, wenn man einen Raspeleinsatz hat). Zucchini in einer Schüssel mit Salz mischen und ungefähr 15 Minuten stehen lassen.

2. In der Zeit schon mal die Frühlingszwiebeln vorbereiten. Die Wurzelbüschel abschneiden, Zwiebeln waschen und mit dem knackigen Grün fein schneiden. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.

3. Die Zucchini hat mittlerweile Flüssigkeit verloren. Diese wird entfernt, indem man die Zucchini über der Spüle mit den Händen kräftig ausdrückt. Anschließend die Zucchini in eine frische Schüssel geben. Mit Frühlingszwiebeln,Schnittlauch, Eiern, Mehl, Paprika und Pfeffer mischen.

4. Für den Joghurt den Strunk der Tomate entfernen, Tomate waschen und ganz klein würfeln. Der Knoblauch wird geschält und ganz fein gehackt. Tomaten und Knoblauch mit dem Joghurt mischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Joghurt im Kühlschrank deponieren, kalt schmeckt er am leckersten ;)

5. Nun geht es an das braten der Puffer. Dazu Olivenöl (ca. 1 - 2 EL) heiß werden lassen und einen Esslöffel Zucchinimasse pro Puffer hineinsetzen, flachdrücken. Tipp: Nicht mehr als 5 Puffer pro Durchgang, sonst kleben sie zusammen. 4 min von jeder Seite braten, aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Nun die restlichen Puffer ausbacken - pro Bratdurchggang immer wieder 1 EL Öl nachgießen, sonst werden die Puffer nicht knusprig braun. Die heißen Puffer sofort mit dem kühlen Dip servieren und genießen :)

Eure Lisa und Ricki :)

Samstag, 3. August 2013

Rhabarber-Quark-Muffins


Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst bin ich Rhabarber-Fan mit Leib und Seele. Darum weiß ich natürlich, dass die Rhabarberzeit längst vorbei ist. Ich habe aber noch ein Rezept zu meinem Lieblingsgemüse, das ich noch nicht habe posten können. Also mach ich das hiermit, sozusagen auf den allerletzten Drücker :) Ihr könnt euch das Rezept ja schon mal für nächstes Jahr vormerken. Gefunden hab ich die Idee zu den Rhabarber-Quark-Muffins beim stöbern im Internet. Wie immer habe ich ein paar Details abgewandelt, wie z. B. die Menge an Rhabarber - mehr ist immer besser ^^ Bei meinen Verkostern kamen sie super an - ich werde das Rezept also in meinen Fundus aufnehmen und im kommenden Jahr wieder machen! Probiert es doch auch einmal aus :)






Zutaten (für 12 Stk.):

  • 300 g (3-4 Stangen) Rhabarber, geputzt
  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • 1 1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 250 g Quark , Zimmertemperatur
  • 100 g sehr weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier, Zimmertemperatur
  • 125 ml Buttermilch, Zimmertemperatur
  • 1 Päckchen Vanillezucker





Zubereitung:

1. Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Rhabarber putzen, schälen und in 1 cm große Stücke schneiden – mit 20 g Zucker bestreuen. Mehl, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermischen.

2. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.


 
3. Quark in einem Geschirrtuch auspressen und in eine Rührschüssel geben, zusammen mit Butter, Vanillezucker und restlichen Zucker (130 g) mit dem Handmixer auf höchster Stufe 2 Minuten schaumig rühren. Auf kleiner Stufe ein Ei nach dem anderen unterrühren.

4. Buttermilch hinzufügen und verrühren. Mehlmischung zügig unterrühren. Nur so lange wie nötig rühren. Zum Schluss die Rhabarberstücke vorsichtig unterheben.



5. Den Teig mit einem Teelöffel (mit langem Stiel) in die Förmchen verteilen – sie sollten gut komplett gefüllt sein – und bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Die Backzeit variiert, je nachdem wie hoch die Obstmenge ist. Unbedingt im Auge behalten und Hölzchenprobe machen. Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

  
 Wer ein bisschen Extra-Rhabarber mag: Zusätzlich eine nicht zu dicke Rhabarberstange in etwas größere Stücke schneiden und vor dem Backen auf die Muffinoberfläche verteilen.

Viel Spaß beim nachbacken, entweder mit eingefrorenem Rhabarber von diesem Jahr oder dann einfach gleich nächstes Jahr ;)


Eure Lisa

Rhabarber-Käsekuchen-Muffins von Gastbloggerin Laura

Hallo ihr lieben Leser von Blogschokolade & Butterpost,

Lisa hat mich eingeladen einen kleinen Gastbeitrag zu schreiben, nachdem ich ihr heute einen meiner tollen

Rhabarber-Käsekuchen-Muffins zum Testen vorbeigebracht habe (scheinbar hat's geschmeckt :D ).

Da sag ich natürlich nicht nein - und hab es mir natürlich nicht nehmen lassen auch noch ein paar Fotos zu schießen, um euch eine Vorstellung zu geben, wie es dann am Ende auszusehen hat :)



Zutaten (für 12 Muffins)
200g Doppelrahmfrischkäse (normal oder ein bisschen 'fettärmer' geht auch)
2 EL Puderzucker (gestrichen)
1 Pkt. Vanillezucker
250-300g Rhabarber
2 EL Orangenlikör oder -saft
250g Mehl
2 TL Backpulver (gehäufte)
(1/2 TL Natron) Kann auch durch 1/2 TL Backpulver ersetzt werden :-)
1 Pkt. Aroma (Orange-Back) - oder auch Orangen-Aroma-Öl
1 Ei
100g Zucker
80 ml Sonnenblumenöl
200 ml Milch
etwas Puderzucker zum Bestäuben



Für die Füllung:
Frischkäse, Puderzucker und Vanillezucker verrühren. Hab ich persönlich mit einer Gabel gemacht, da das ganze eine ziemlich feste Masse ist und man es so am besten vermengen kann. 

Den Rhabarber waschen, schälen und dabei die Fäden abziehen. Dann klein würfeln, ein bisschen mit Zucker bestäuben und mit dem Likör mischen. 

Für den Teig:
Mehl, Backpulver, Natron und Orange-Back vermischen. (Falls Ihr das Aroma-Öl verwendet, kommt das erst später!)
Das Ei verquirlen (schön 1 Minute quirlen, bis es schaumig ist) und den Zucker einrieseln lassen. Dann Öl und Milch einrühren. 
Jetzt kommen ggf. ein paar Tropfen Aroma-Öl hinzu, wenn ihr nicht die Pulver-Variante gewählt habt. 
Dann fügt ihr die Mehlmischung hinzu und rührt diese mit einem Schneebesen schön unter. 

Jetzt den Backofen schon einmal auf 175°C vorheizen.
 

Nun legt ihr die Muffinform mit Papierförmchen aus und gebt je einen gehäuften Teelöffel Teig in die Mulden. Darauf verteilt ihr die Hälfte der Frischkäsecreme und die Hälfte des Rhabarbers. Füllt dann mit dem übrigen Teig auf und verteilt die restliche Creme und den Rhabarber auf die Förmchen. 

Die Muffins werden im vorgeheizten Backofen bei 175°C 25-30 Minuten gebacken. Anschließend ca. 10 Minuten in den Förmchen ruhen und abkühlen lassen, dann könnt ihr sie rausnehmen. Zum Schluss werden die Muffins noch mit Puderzucker bestäubt.

Arbeitszeit: ca. 30-45 Minuten (kommt darauf an, wie lange ihr für den Rhabarber braucht ;)


Viel Spaß und guten Hunger :)
eure Laura


Fotos: laura.elena.photography
hier geht's zum blog: http://lauraelenaphoto.blogspot.de

Geschmortes Zucchinigemüse


IT'S CHALLENGE-TIME :)

Hallo ihr Lieben,
ich hau hier gleich mal das erste Challenge-Rezept raus. Die Idee für das geschmorte Zucchinigemüse kam mir, nachdem ich in meinem Italienurlaub etwas Ähnliches gegessen hatte. Es hat im Endeffekt jetzt zwar ganz anders geschmeckt, aber um ehrlich zu sein, sogar besser ^^
Das Gemüse ist eine Möglichkeit, der sonst eher neutral schmeckenden Zucchini Würze und Geschmack zu verleihen. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.



Zutaten:
2 große Zucchini, in grobe Würfel geschnitten
Olivenöl
1/2 Zwiebel, in feine Halbringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
3 - 4 EL Balsamico
2 TL getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
1 gute handvoll Basilikum, grob gehackt
Parmesanhobel

 Und so wird's gemacht:

1. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zucchiniwürfel hineingeben und ordentlich salzen und pfeffern. Zugedeckt auf mittlerer Stufe 10 min schmoren lassen. Gelegentlich umrühren.

2. Nun werden die Zwiebelringe dazugegeben und das Ganze weitere 20 min, unter gelegentlichem Wenden, gegart.

3. Knoblauch dazugeben und 3 min bei geöffnetem Deckel mitkochen. Anschließend mit Balsamico ablöschen. Nun Oregane dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hier darf man ruhig mutig sein, da die Zucchini das Salz regelrecht "schluckt".

4. Zuletzt wird das Basilikum unter das geschmorte Zucchinigemüse gerührt. Fertig! Nach Belieben mit Parmesanhobeln garnieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen! Ein schnelles Gericht, dass der oft so faden Zucchini ordentlich Geschmack verleiht :)

Eure Lisa


Karamellisierte Balsamico-Fenchelscheiben auf Gemüsesugo

Liebe Kochfans,

ich hatte gestern eine Vision - das meine ich Ernst. Ich wollte unbedingt etwas tolles mit Fenchel machen. Nicht immer nur "mit in die Gemüsepfanne hauen", er sollte der Star des Gerichts werden. Da ich kein besonders großer Fleischesser bin dachte ich mir zudem, hm, vllt könnte man den Fenchel als "Fleischersatz" verwenden, also als eigenständige Komponente, nicht als Beilage. Und da musste ich daran denken, wie schön Fenchelscheiben aussehen, und ob man da nicht was damit anfangen kann. Da ich zur Zeit auf dem Glasier- und Balsamico-Trip bin dachte ich, ich karamellisiere den Fenchel erst und lösche dann mit Balsamico ab - et voilà! Und die Optik ist genau so geworden, wie ich es mir erträumt hatte. Das der Geschmack mich dann auch noch so überzeugt, hatte ich nicht mal erwartet. Aber ich bin echt happy damit und es wäre eine große Ehre für mich, wenn ihr es auch mal ausprobiert. Es ist einfach, geht schnell und macht echt was her - optisch und geschmacklich.
Dazu habe ich ein leckeres, italienisches Gemüsesugo gemacht, als Beilage zum Fenchel. Das hat sich super ergänzt.

Liebe Grüße,
eure Lisa





Zutaten (für 2 Personen):

1 Fenchelknolle
1 EL Olivenöl
etwas Zucker zum karamellisieren
5 EL Balsamicoessig
ein Schuss Orangen-Balsamicoreduktion
Salz, Pfeffer

Für das Sugo:

3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
2 Paprikaschoten, rot oder gelb
1 kleine Zucchini
100g Oliven
1 Dose Tomaten (400 g)
2 Zweige Rosmarin
einige Basilikumblätter
Salz, Pfeffer
Oregano



Und so gehts:

1. Zunächst wird das Sugo zubereitet, weil es länger braucht zum garen. Dazu Knoblauchzehe fein hacken. Paprika in kleine Würfel, Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Oliven grob verkleinern. Olivenöl in einen Topf geben, erhitzen und Knoblauch ca. 2 min darin dünsten. Oliven und Paprika zugeben. Das Ganze bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze anbraten und für 7 min dünsten. Zucchini dazu geben, mitbraten und kurz darauf alles mit den Dosentomaten ablöschen. Rosmarinzweige dazu geben und zugedeckt auf niedrigster Stufe leise köcheln lassen.


2. Fenchel in 1 cm dicke Scheiben schneiden, Strunk NICHT herausschneiden, sonst zerfallen die Scheiben. Diese nun vorsichtig in eine Pfanne mit heißem Olivenöl legen und auf höchster Stufe anbraten und gleich von beiden Seiten mit Zucker bestreuen - karamellisieren lassen.


Währenddessen Rosmarinzweige aus Gemüsesugo fischen und Basilikum einstreuen. Sugo offen weiterkochen und ein bisschen einreduzieren lassen.

Wenn die Fenchelscheiben schön angeröstet sind, mit der Orangen-Balsamico-Creme beträufeln, je nach Geschmack, er dient nur dem Aromatisieren. Dann mit normalem Balsamicoessig ablöschen, das es nur so zischt. Platte ausschalten, Scheiben nochmals wenden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



3. Nun wird das Gemüsesugo noch vollendet. Dazu mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken, nach Belieben weitere mediterrane Kräuter hinzufügen.

Nun wird angerichtet. Lasst es euch schmecken!


Sommerlicher Kichererbsensalat - natürlich alla Jamie

Hallo zusammen,

mich hat die Blogging-Lust gepackt irgendwie :) Heute habe ich den ersten Kichererbsensalat meines Lebens gemacht. Natürlich musste das Rezept von Jamie Oliver sein. Wiedermal kannte ich Kichererbsen nur aus Kochschows und Kochzeitschriften, probiert hatte ich sie allerdings noch nie. Also wiedermal ein Debüt - das gelungen ist! Es war sehr lecker. Dazu habe ich ein Vollkornbrot mit Guacamole gereicht - himmlisch.
Nun aber das Rezept dazu. Ihr könnt es auch auf Jamie Olivers Internetseite finden, wo ihr seine Version mit meiner vergleichen könn ;)
Das Kichererbsensalat-Vorbild nach Jamie





Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleine rote Zwiebel, geschält
  • 1–2 frische rote Chilischoten, die Samen entfernt
  • 2 Hand voll reife rote oder gelbe Tomaten
  • 2 Zitronen
  • bestes Olivenöl
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 400g Kichererbsen aus dem Glas oder aus der Dose, abgetropft, oder etwa 4 große Handvoll getrocknete Kichererbsen, eingeweicht und gekocht
  • 1 Hand voll frische Minze, gehackt
  • 1 Hand voll frisches grünes oder rotes Basilikum, fein zerzupft
  • 200g Feta-Käse

    Zubereitung:

    Zunächst die Zwiebel in feine Scheiben schneiden, dann die Chilis ebenfalls sehr fein schneiden und die Tomaten grob hacken. Diese drei Zutaten (mit ihrem Saft) jeweils vom Schneidbrett in eine Schüssel befördern und mit dem Saft von 1 1/2 Zitronen und der dreifachen Menge Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kichererbsen in einem Topf erwärmen und 90 Prozent davon zu den Tomaten geben. Die restlichen Kichererbsen pürieren und ebenfalls hinzufügen – dadurch bekommt die Sauce eine schöne cremige Konsistenz. Alles miteinander vermischen und eine Zeit lang ziehen lassen. Bei Zimmertemperatur servieren.
    Kurz bevor der Salat auf den Tisch kommt, die Minze und das Basilikum untermischen. Noch einmal abschmecken – vielleicht fehlt etwas Zitronensaft, aber es ist ja noch eine halbe Zitrone übrig! Als krönenden Abschluss den Feta-Käse darüber krümeln.
     


    Ich wünsche euch viel viel Spaß beim nachkochen! Über ein Feedback über Geschmack und Optik-Vergleich, zwischen meiner und Jamies Version,  würde ich mich sehr freuen!


    Eure Lisa 

Spanische Kichererbsensuppe

Hallo meine lieben Challenge-Freunde!

Hier kommt nun mein Beitrag zur Juni-Challenge. Ich habe mich für eine etwas andere Zubereitungs Art als die gängigen 'Chickpea Salads' entschieden, da zur Zeit im WWW kursieren. Ich lies mich zu einer Kichererbsensuppe inspirieren, ein ums andere Mal von Jamie Oliver, meinem Koch-Idol, wenn man so will. Seine Art zu kochen und vor allem zu aromatisieren fasziniert mich immer wieder. Hier also ein Rezept für eine defitg-schmackhafte Suppe, die bei starken Regenfällen und kühlen Temperaturen Kraft und Wärme spendet. Lasst sie euch schmecken.




Zutaten
für 4 Portionen:

150 g  Kabanossi, gehackt
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
2 Stangen Staudensellerie, gehackt
300 g tiefgekühlter Spinat, gehackt
8  Tomaten, von Samen befreit, grob gewürfelt
400 g Kichererbsen aus dem Glas
1,25 L Gemüsefond
Salz, Pfeffer
50 g geräucherter Schinken, fein gehackt
1 Saft einer halben Zitrone
1 TL Sambal Olek

Und so wird's gemacht:

1. Kabanossi in eine heiße Pfanne mit Olivenöl geben und Fett auslassen. Zwiebel, Knoblauch und Sellerie dazu geben und bei mittlerer Hitze mit aufgesetztem Deckel 15 min dünsten, die Zwiebel soll aber keine Farbe annehmen. Dann den Deckel abnehmen und anbraten lassen, es soll ein bisschen Farbe bekommen. Spinat, Tomaten, Kichererbsen und Brühe hinzugeben, aufkochen und 40 min bei geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe leise köcheln lassen.

2. Circa ein Drittel der Suppe herausschöpfen und pürieren, anschließend zurück in den Topf gießen. Alles umrühren und mit Salz und Pfeffer, Sambal Olek abschmecken. Mit Zitronensaft beträufeln. Topf vom Herd nehmen und  den Schinken einrühren. Nun einfach servieren.

Guten Appetit!
Eure Lisa

PS: Meine Familie war von der Suppe restlos begeistert :) Sie wird sogar ins Rezept-Sortiment aufgenommen, das will schon was heißen ^^

Rezept in leichter Abwandlung von Jamie Oliver :)