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Dienstag, 20. Juni 2017

Brokkoli-Bowl


Bowl? Das hat mal rein gar nichts mit Bowling oder Ähnlichem zu tun. Wer kulinarisch interessiert ist, hat bestimmt schon öfter von Bowls gehört. Ob Rainbow-Bowl oder Müsli-Bowl, eines haben alle Gerichte mit dieser Bezeichnung gemeinsam: sie werden in Schüsseln, Englisch „bowls“, serviert. Was ihr in eure Bowl packt,ist dabei vollkommen euch selbst überlassen. Ich habe mich heute an eine gewagte Kombination aus süß und deftig getraut und wurde von meiner mit grünem Gemüse gespickten Bowl nicht enttäuscht. Ich würde mich freuen, wenn ihr das Rezept nachmacht und mir von euren eigenen Bowl-Rezepten erzählt.

Zutaten für 2 große Portionen (Hauptspeise):

1 Brokkoli, gewaschen und in kleine Röschen zerteiltSalz, Pfeffer1 kleine  Zucchini, gewaschen und in feine Scheiben geschnitten1 Zwiebel, abgezogen und in feine Halbmonde geschnitten100 g gesalzene Erdnüsse5 EL Olivenöl100 g Feldsalat, gewaschen und geschleudert100 g Softdatteln, grob gehackt200 g Feta, in 1x1 cm große Würfel geschnitten1 EL Limettensaft1 TL Honig1 TL mittelscharfer Senf


Und so wird’s gemacht:

1.      Einen mittelgroßen Topf mit Wasser füllen und ordentlich Salz dazugeben. Den Brokkoli im kochenden Salzwasser 2-3 blanchieren, dann abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken.

2.      Die Erdnüsse in einer großen Pfanne ohne Fett rösten und anschließend herausnehmen, beiseite stellen.

3.      Einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und den blanchierten Brokkoli 4 min bei starker Hitze scharf anbraten. Den Brokkoli mit Salz und Pfeffer würzen und nach dem Anbraten  in eine große Salatschüssel füllen und abkühlen lassen. Erneut einen Esslöffel in die heiße Pfanne geben und die Zucchinischeiben 2-3 kräftig unter Wenden kräftig anbraten. Nun die Zwiebelscheiben zugeben und eine Minute weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Brokkoli in die Salatschüssel geben. Ebenfalls abkühlen lassen.

4.      Für das Dressing Limettensaft, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und drei Esslöffel Oliven verquirlen. Das Dressing über das gebratene Gemüse geben. Anschließend Erdnüsse, Datteln, Feldsalat und Feta locker unterheben.

Ich hoffe ihr genießt das tolle Sommerwetter! Am besten mit einer frischen Brokkoli-Bowl.



Eure Lisa

Montag, 22. Mai 2017

Vapiano lädt ein... - Blogger Specials Tasting

Ganz spontan wurden wir letzte Woche von Vapiano eingeladen. Dort haben Konrad und Jana von Vapiano in Zusammenarbeit mit Nina (von ninastrada) zum *Blogger Specials Tasting* aufgerufen. Thema des Abends war, die neue Speisekarte für Mai und Juni. Vapiano war so lieb und hat für uns ein 5 Gänge Menü aus der aktuellen Speisekarte zusammengestellt. Somit konnten wir Teile der Speisekarte - mit Spargel als Hauptakteur - von Anfang bis Ende durch probieren.



Mit dabei waren einige ganz liebe Bloggerkolleginnen, unter anderem Nina von Ninastrada, Karola von Herzensköchin, Anika von Vergissmein-nicht und Vanessa von mrsemilyshore. Danke für die anregenden Gespräche und die tolle Gesellschaft.





Wer uns auf unserem neuen Instagram-Account blogschokolade.butterpost - welchen wir spontan WÄHREND dieses Abends eingerichtet haben - folgt, hat live bereits einen Vorgeschmack bekommen. Hier haben wir nicht nur Bilder vom sommerlichen Blumenarrangement, sondern auch von den leckeren Gerichten hochgeladen. 

Wie oben schon erwähnt, stand der Abend aufgrund der aktuellen Speisekarte unter dem Thema "Saisongemüse Spargel". Welch ein Glück für mich; denn dieses Jahr bin ich (Ricki) ein riesiger Fan dieses gesunden Gemüses geworden. 



Das spricht für das Saisongemüse: 
  • Ballaststoffreich
  • Kalorienarm
  • Besteht zu über 90% aus Wasser
  • Vielseitig zu verzehren


Gerade die Vielseitigkeit der weißen und grünen Stangen wurde uns bei Vapiano vor Augen geführt: wir haben als Vorspeise das Duetto di asparagi, eine Spargelmousse mit gebratenem grünen Spargel probieren dürfen; gefolgt von einer Spargelcremesuppe mit Garnelenspieß. Als Hauptspeise haben wir Pasta d'asparagi, Schinkennudeln mit Spargel und Zoodles "Thai Style", Zucchininudeln mit einer leicht scharfen asiatischen Sauce verkostet. Als Abschluss schlemmten wir ein Schichtdessert, Crema di Latticello e maracuja", eine Buttermilchmousse mit Maracuja-Sauce und hausgemachtem Kokoscrunch.

Na, habt ihr jetzt Appetit bekommen? Dann schaut doch mal im nächsten Vapiano vorbei und überzeugt euch selbst von den täglich frisch zubereiteten Gerichten ;)

Viele liebe Grüße,
Lisa und Ricki

Sonntag, 21. Mai 2017

Spargelrisotto bianco



Hallo ihr Lieben,
die Spargelzeit haben wir auf unserem Blog bereits eingeläutet. Mittlerweile ist es schon gar nicht mehr lange hin bis zum Johannistag am 24.6. Das ist der Tag, an dem offiziell die Spargelsaison endet (übrigens wird auch der Rhabarber ab dann  nicht mehr verwendet und bleibt im Garten bis zum nächsten Jahr stehen). Der Johannistag oder „Johanni“ wird auch „Spargelsilvester“ genannt, da an diesem Tag die Ernte endet. Der Grund ist ein biologischer: Die Spargelpflanze wird durch das Ernten geschwächt. Sie benötigt jedoch Zeit, um in ihren Blättern Nährstoffe zu produzieren um diese dann in ihren Wurzeln für das kommende Jahr zu speichern. Andernfalls käme es im Folgejahr zu Ernteverlusten. Da nun aber noch gut ein Monat Zeit ist, um die edlen weißen Stangen zu verarbeiten, stelle ich euch hier ein simples und leckeres Spargelrisottorezept vor. Einfach mal ausprobieren und genießen.



Zutaten für 3-4 Portionen:
Etwas Butter zum Anbraten
1 kleine Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gewürfelt
300 g Risottoreis
500 g Spargel, geschält und in 4 cm lange Stücke geschnitten
250 ml trockener Weißwein
Salz, Pfeffer
1 Liter warme Gemüsebrühe
Etwas frisch geriebene Muskatnuss
50 g frisch geriebener Parmesan
20 g Butter




Und so wird’s gemacht:

  1. Butter in einem breiten Topf erhitzen. Anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch ca. 3 min glasig dünsten. Dann den Reis hinzugeben und kurz mitdünsten.
  2. Den Spargel mit in den Topf geben und alles mit Weißwein ablöschen. Den Topfinhalt zum Kochen bringen und auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis der Weißwein (und damit der Alkohol) verdampft ist und dabei ständig rühren. Nun mit Salz und Pfeffer vorsichtig abschmecken.
  3. Jetzt kommen ca. 200 ml Brühe, also ein großer Schuss, hinzu. Es ist darauf zu achten, dass der Topfinhalt stets leicht köchelt und dass nichts am Boden anbrennt. Daher muss ständig gerührt und nach und nach großzügig Brühe dazu gegossen werden.
  4. Nach ungefähr 25 min kann der Garpunkt erstmals getestet werden. Das Risotto sollte einerseits weich und cremig sein, andererseits aber auch noch etwas Biss haben. Besonderen Geschmack bringt die Muskatnuss, die sehr gut mit Spargel und dem cremigen Reis harmoniert.
  5. Hat das Risotto den gewünschten Garpunkt erreicht, so wird es vom Herd genommen und Parmesan und Butter werden untergerührt. Bei Bedarf kann noch mit Salz und Pfeffer nachgewürzt werden.


Ich wünsche euch viel Freude mit diesem sehr einfachen und einfach super schmackhaften Rezept. Nehmt den Teller und einen Stuhl und genießt das wunderbare Wetter im Schatten unter einem Baum – herrlich! Besser könnte ein Tag nicht sein.

Sonnige Grüße, eure Lisa

Dienstag, 2. Mai 2017

Pasta mit Spargel in Zitronen-Thymian-Sauce

... oder einfach *schmackofatz*

Vor kurzem war ich einem ganz tollen Restaurant - allerdings ist dieses eine Autostunde von meinem Zuhause entfernt. Somit eigentlich nicht in meinem normalen "Lass uns zum Essen gehen"-Umfeld. Und ich war dort lediglich zum Frühstücken. Auf der Suche nach Inspiration habe ich natürlich trotzdem die GESAMTE Speisekarte durchforstet. Auf der Wochenkarte ist mir das Gericht "Pasta mit Spargel in Zitronen-Thymian-Sauce" sofort ins Auge gesprungen. Aber Pasta schon zum Frühstück??? Eine Überlegung wert ;) Ja wirklich - so verrückt es klingt - aber wenn einem etwas doch so zusage - warum nein sagen?? Schließlich war es schon fast 11 Uhr. Also praktisch (fast) Mittagszeit.
Allerdings waren wir mit unserem Fensterbauer nach der Firmenbesichtigung und nochmaliger Besprechung unseres Angebots dort. Somit nicht in meinem "Ach scheiß drauf - ich ess das trotzdem"*-Freundes/Familienkreis, die mich nicht anders kennen. Also wollte ich mich mal von meiner besten Seite zeigen. Deshalb habe ich mich gegen die Pasta entschieden und ganz anständig ein Croissant und einen Obstsalat mit Sojajoghurt bestellt.

*alternativ auch "ach scheiß drauf - ich kann auch deine Portion noch aufessen - UND eine Nachspeise"

Aber diese Nudeln... sie sind mir weiterhin im Kopf herumgespukt.

Also warum nicht selbst machen? Und so kam eins zum anderen... Zwei Tage später habe ich am Münchner Stachus frischen Babyspargel entdeckt. Da stand fest: Ich mache meine Pasta einfach selbst!

Am nächsten Tag habe ich mich also in die Küche gestellt und einfach losgelegt. Bisschen was davon - bisschen was davon. Aber trotzdem durchdacht ;) Im nu war das Gericht fertig zubereitet und hat all meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern auch übertroffen.

Klingt das nicht nach einer schönen Liebesgeschichte ;) Na dann los - ab zum Rezept!!

Einen kleinen Tipp möchte ich euch noch geben: Macht gleich mehr - man kann die Pasta super am nächsten Tag in der Mikrowelle warm machen. Und auch wenn ich nicht der Mikrowellen und "am-nächsten-Tag-nochmals-Esser"-Typ bin, muss ich zugeben, dass es mir am nächsten Tag fast noch besser geschmeckt hat.



Zutaten für 4 Personen:

350 g Spaghetti
1 großes Stück Butter (nach Gefühl - ca. 1 EL ;))
200 g grüner Babyspargel (holzige Enden abschneiden, dritteln)
einige frische Zweige Thymian
1 Zitrone
1 TL Gemüsebrühe (instant)
Parmesan

4 Stück (je 150-200 g) Steak
Butterschmalz / Sonnenblumenöl


Und so geht's:
  1. Spaghetti nach Packungsanleitung kochen.
  2. Spargel in eine tiefe Pfanne geben. 200 ml Wasser zugeben und köcheln lassen, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Spargel aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. Nun die Butter in der Pfanne zerlassen. Darin den Spargel sowie den Thymian leicht anbraten. Zesten der Zitrone sowie ihren Saft zugeben. Nun noch (wer mag) die Gemüsebrühe zugeben.
  4. Spaghetti abgießen und zusammen mit einer Kelle Nudelwasser zur Spargelpfanne geben. Drei Minuten ziehen lassen.
  5. Mit Parmesan bestreuen und (ggf. mit Steak - siehe unten) servieren.

Für unsere lieben Fleischesser: Ich habe ein saftiges Steak dazu gereicht - frisch vom Metzger. Ein Traum von einem Fleisch <3
So bereitest du es zu:
  1. Die Steaks bereits 30-60 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. (!)
  2. Backofen vorheizen (80 Grad / Umluft). Stellt eine Auflaufform, in welche die Steaks passen, hinein.
  3. In einer Pfanne Butterschmalz oder Sonnenblumenöl heiß werden lassen. (Keine Butter, da diese die hohen Temperaturen nicht aushält). Darin die Steaks für 2 Minuten pro Seite scharf anbraten.
  4. Steaks nun in die Auflaufform geben und mit Alufolie abdecken. Ab damit in den Backofen und noch ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Mittwoch, 1. März 2017

Zupfkuchen Muffins



Hallo ihr Lieben,
endlich mal wieder Ferien! Das bedeutet auch endlich mal wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens. In den Ferien nehme ich mir mehr Zeit um zu kochen, zu backen und natürlich auch zu bloggen. Unter der Zeit schaffe ich es kaum mich hinzusetzen und einen Blogeintrag zu schreiben….aber das wisst ihr als Leser natürlich am besten. Heute Morgen war ich gleich total motiviert zu backen und legte gleich nach dem Aufstehen los. Beim Durchlesen kam mir das Mürbeteigrezept gleich komisch vor und ich fand beim Kneten schnell heraus: aha, da fehlt das EI! Also schnell ein Ei reingehauen und schon klappte es perfekt und der Mürbeteig hatte die richtige Konsistenz. Dann ging alles Ruckzuck und das Ergebnis seht ihr hier:


Für den Mürbeteig:
100 g kalte Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
3 EL Kakao
2 TL Backpulver
1 Ei

Für die Creme:
2 Eier
100 g Zucker
100 g zerlassene Butter (abgekühlt)
200 g Magerquark
½ Päckchen Puddingpulver



Und so wird’s gemacht:

  1. Die Mürbeteigzutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. 2/3 davon auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen und am Boden andrücken. Tipp: Den Teig zuvor schon in 12 Teile schneiden und portionieren.
  2. Den Backofen auf 150 °C Heißluft vorheizen.
  3. Die Eier in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Dann Zucker und die abgekühlte, zerlassene Butter damit verquirlen. Nun Magerquark und Puddingpulver einrühren.
  4. Jetzt wird die Creme auf die 12 Mulden verteilt. Anschließend wird der restliche Mürbeteig auf die Creme verteilt. Dazu „zupft“ man Teigflocken ab und verteilt sie auf der Creme in den Mulden.
  5. Nun werden die Muffins 20-25 min im Backofen gebacken. Nach 20 min mit einem Hölzchen in einen Muffin stechen um den Gargrad zu testen. Bleibt kein Teig am Hölzchen haften, so ist der Muffin fertig.
  6. Die Muffins ca. 20 min auskühlen lassen.


Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Lisa

Freitag, 10. Februar 2017

Selbstgemachtes Brot



Hallo ihr Lieben,

ich habe mir so fest vorgenommen, wieder mehr zu posten. Wie ihr an der “Bilanz” seit Weihnachten sehen könnt: nichts, zero, nada, niente…. :/ Ihr kennt das sicher auch, die Kluft zwischen dem was man gerne machen WILL und dem, was man davon tatsächlich SCHAFFT. Seit ich Vollzeit arbeite komme ich leider nicht mehr so oft zum Schreiben. Mir fehlt die Zeit und dadurch oft auch die Lust, obwohl ich mittlerweile echt wieder richtig gerne koche. Trotz allem Versuche ich am Ball zu bleiben und ab und zu etwas zu posten. Heute ist es mal wieder so weit :) Ich bin momentan voll in der Brot-back-Phase, auch wenn es sich bisher um recht simple Exemplare handelt. Sie sind trotzdem sehr lecker und es macht richtig Spaß. Probiert doch mal dieses Rezept aus.



Zutaten:
500 g Weizenmehl
1 TL Salz
1 TL Zucker
50 g Leinsamen
50 g Salatkernemix
1 Würfel frische Hefe
450 ml lauwarmes Wasser
50 ml Öl, z. B. Chiliöl



Und so wird's gemacht:

  1. Mehl mit Salz, Zucker, Leinsamen und Salatkernemix mischen.
  2. Die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und auflösen. Zusammen mit dem Öl nach und nach mit dem Knethaken unter die trockenen Zutaten rühren. Anschließend zugedeckt an einem warmen Ort 30 min gehen lassen.
  3. Eine 25 cm lange Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig einfüllen und auf der zweiten Schiene von unten in den kalten Backofen stellen. Den Backofen auf 200 ° C Ober-/Unterhitze stellen und das Brot 45 min backen, dann aus dem Ofen nehmen. Brot aus der Form lösen und weitere 10 min im Backofen backen, damit rundherum eine Kruste entsteht. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 




Das Brot geht total einfach und kann durch Veränderung der Zugaben z. B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne o.ä. statt der Leinsamen oder Salatkernemix.

Viel Spaß beim Ausprobieren,
eure Lisa

Montag, 26. Dezember 2016

Balsamicosalz - eine kleine Aufmerksamkeit für eure Lieben


Frohe Weihnachten ihr Lieben!

Dieses Jahr bin ich förmlich hineingestolpert ins Weihnachtsfest. In der Adventszeit ging es in der Arbeit drunter und drüber. Es musste so viel erledigt werden, dass ich gar keinen Kopf mehr für Weihnachten hatte. Die Wochen vergingen wie im Flug, die eigenen Akkus wurden immer leerer und es wurde höchste Zeit für Ferien. Die Feiertage verbrachte ich bei meinen Eltern und ließ mich mal wieder verwöhnen…echt mal wieder schön, selbst mal wieder “Kind” zu sein und sich um nichts (außer das Essen ;)) zu kümmern. Meine Mutter und ich brachten einige Zeit in der Küche zu und genossen es, mal wieder gemeinsam zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren. Eines davon möchte ich euch in diesem Post vorstellen. Das Balsamicosalz fand ich in meinem neuen Backbuch und musste es natürlich gleich testen. Es ist eine schöne, selbst gemachte Aufmerksamkeit, die sich als Mitbringsel z.B. für den Silvesterabend eignet :)




Zutaten für 5 kleine Gläschen:

120 ml Aceto balsamico
400 g grobes Meersalz



Und so wird's gemacht:

  1. Den Balsamico in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Anschließend bei mittlerer Hitze auf ein Drittel einkochen, auf ca. 40 ml. Die Balsamicoreduktion auskühlen lassen.
  2. Das Meersalz zur Balsamicoreduktion geben und beides gut vermischen. Den Backofen auf 100 °C Heißluft vorheizen.
  3. Die Salz-Balsamico-Mischung auf einem mit Backpapier belegten Blech gleichmäßig verteilen. Das Blech in den vorgeheizten Backofen schieben und das Salz 4 Stunden trocknen lassen. Anschließend die Ofentür leicht öffnen und über Nacht offen lassen, sodass das Salz vollständig trocknet.
  4. Am nächsten Tag das trockene, kalte Salz in Gläser abfüllen und diese nach Belieben dekorieren.


Das Salz eignet sich zum Würzen von Tomate mit Mozzarella oder Bruschetta.

Viel Spaß beim Nachmachen,
eure Lisa

Freitag, 25. November 2016

Bratapfel - schon mal so probiert...??

... sie gehören wohl in unser aller Kindheitserinnerung und sind aus Großmutters Kochbuch nicht weg zu denken. Der eine isst sie mit Rosinen; der andere mit Mandeln oder Marzipan. - Die Rede ist von Bratäpfeln.
Dieses Rezept hat nun aber einfach mal einen neuen Anstrich benötigt. Diesen gab es in meiner Auflaufform mit Hilfe von saftigen Datteln.


Zutaten für 4 Bratäpfel:
4 Äpfel
100 g getrocknete Datteln
1 EL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
1 Mandarine
3 EL Müsli*
etwas Butter

*Ich habe ein Bio Müsli mit Haferflocken, Trockenobst und Amaranth verwendet. Haferflocken alleine reichen natürlich auch ;)

Und so geht's:
  1. Aus den Äpfeln das Kernhaus heraus stechen.
  2. Datteln, Ahornsirup und Zimt in ein hohes Gefäß geben. Mandarinenschale mit einem Zestenreißer abreiben und zu den Datteln geben. Mandarine halbieren und Saft auspressen. Diesen ebenfalls in das hohe Gefäß geben. Mit einem Pürierstab ordentlich pürieren - es muss aber nicht allzu fein werden.
  3. Müsli unter das Dattelpüree geben. Diese Masse in die Äpfel füllen und gut rein drücken.
  4. Äpfel in eine Auflaufform stellen. Im Backofen (200 Grad) für ca. 25 Minuten braten. Anschließend sofort servieren.

Ganz liebe Grüße,
Eure Ricki

Samstag, 12. November 2016

Spinatlasagne - oder mein persönliches Ofenglück

Hey ihr Lieben,

ihr fragt euch sicher, was es mit dem Titel "mein persönliches Ofenglück" auf sich hat? Naja, sagen wir mal so, wer, wie ich, 1 Jahr lang ohne Backofen auskommen musste, der hat gerade jetzt in Herbst und Winter so einiges nachzuholen. Endlich kann ich all die Ideen für Rezepte wieder in die Tat umsetzen ohne jegliche Kompromisse. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich mich meine neue Küche macht und ich bin so froh, dass meine Kochleidenschaft aufs neue geweckt wurde. Darum seht ihr nun langsam auch wieder mehr Rezeptbeiträge auf dem Blog. Die Idee für die Lasagne kam mir, als ich vor kurzem 2 Monate lang komplett auf Fleisch verzichtete. Wie ihr wisst, habe ich ja nie viel mit Fleisch gekocht, aber auch, dass ich ein Fan von allen Gerichten bin die gut gemacht sind, ob nun sehr gerne mit aber auch ohne Fleisch. Daher suchte ich gezielt nach vegetarischen Gerichten und stieß auf die Spinatlasagne. Ich ließ mich von einem Rezept inspirieren und wandelte es dann nach meinen eigenen Wünschen ab. Und nach dieser (wahrscheinlich erst) 2. selbst gekochten Lasagne meines Lebens komme ich zu der Erkenntnis: Lasagne geht wirklich super einfach und schmeckt dabei richtig lecker - das perfekte Seelenfutter für einen tristen Herbsttag im November. Also probiert es doch auch einmal aus und berichtet mir dann davon!





Zutaten für 2 Portionen:
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
1 kleine Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
450 g TK-Spinat
150 ml Instantgemüsebrühe
1 EL Mehl
1 Becher Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Frisch geriebene Muskatnuss
100 g geriebener Mozzarella
6 Lasagneblätter



Und so wird’s gemacht:

  1. Für die Spinatsauce Olivenöl in einem Topf erwärmen und Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Den noch gefrorenen TK-Spinat hinzufügen und ca. 100 ml Wasser, sodass der Spinat schneller auftaut. Alles aufkochen und offen ca. 10 min köcheln lassen. Die Spinatsauce soll nicht mehr allzu viel Flüssigkeit haben. Dann mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Für die Béchamelsauce die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Dann das Mehl darüber streuen und mit dem Schneebesen verrühren, kurz anbraten. Dann mit Brühe und Sahne ablöschen und aufkochen. Sofort mit dem Schneebesen gut umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Sauce solange kochen, bis eine Bindung entsteht und die Sauce dicker wird. Sobald eine samtige Konsistenz erreicht ist, die Sauce mit ordentlich Salz, Pfeffer und frischem Muskat abschmecken.
  3. Nun den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  4. In die Auflaufform zunächst eine dünne Schicht Béchamelsauce geben. Dann eine Schicht aus 2 Lasagneplatten (bei einer quadratischen Form wie meiner). Nun die Hälfte der Spinatsauce darauf verteilen und darauf eine Schicht Béchamelsauce. Wieder 2 Lasagneplatten darauf, den Rest der Spinatsauce darauf schichten und erneut Béchamelsauce. Zum Schluss kommt eine letzte Schicht von 2 Lasagneplatten eine Béchamelsaucenschicht. Den Abschluss bildet der Mozzarella, der final über die Lasagne gestreuselt wird.
  5. Ab in den Ofen für ca. 30 min. Nach 20 min die Bräune kontrollieren und gegebenenfalls mit Alufolie abdecken um zu verhindern, dass der Käse verbrennt. Vor dem Servieren 10 min abkühlen lassen.

Guten Appetit bei diesem Seelentröster an einem so grauen Herbsttag!
Eure Lisa